Vor der besten London Kulisse wurde noch mal gepost, dann ging los Richtung Süden.
Start war beim ersten TCR in London. Bild: Aus dem Film

Transcontinental Race: Ein Radrennen durch ganz Europa für alle, die sich das trauen.

Eins ist klar: Das Transcontinental Race ist nichts für jede(n). Bei diesem Event gilt es für die Teilnehmer binnen weniger Tage einen ganzen Kontinent (Europa) mit dem Rad zu durchqueren. Dabei sind die Teilnehmer komplett auf sich allein gestellt. Zwar sind Start, Ziel und die einzelnen Checkpoints in jedem Jahr woanders, aber die Distanzen siedeln sich dennoch immer jenseits der 3.000 Kilometer (2019 waren es 4.000 Kilometer) an. In diesem Jahr wurde in Bulgarien, genauer in Burgas, gestartet. Das Ziel sollte Brest in der Bretagne sein. Vom Schwarzen Meer zum Atlantik. Zum ersten Mal in der siebenjährigen Geschichte des Rennens gewann eine Frau. Sie trug die Startnummer 66, heißt Fiona Kolbinger und wohnt in Dresden.

Pause machten die beiden Protagonisten selten zusammen.
Relativ schnell aß jeder seine Schnitte mit Brot allein… Bild: Aus dem Film

Erst seit wenigen Tagen ist Fiona im Ziel und das heißt, dass es natürlich noch keinen, oder nur wenige Film-Aufnahmen vom Transcontinental Race 2019 gibt. Auf Instagram gibt es dafür schon mal ein paar Bilder. Nicht nur von dem Veranstalter selbst gibt es inspirierende Fotos, sondern auch von James Robertson. Aber natürlich geht nichts über einen kompletten Film zu so einem sagenhaften Event. Um euch das Warten zu verkürzen, wollen wir euch auf den Film „MELONS, TRUCKS & ANGRY DOGS“ aufmerksam machen. Dieser stammt aus dem Jahr der ersten Auflage des Rennens (2013) und bietet euch einen Einblick in das Geschehen des Transcontinental Race, insgesamt in vier Episoden.

Allein durch die Nacht. Schön wenn man weiß, das am Ende der andere wartet.
Während Eric meistens schon vor Einbruch der Dunkelheit die Tagesetappe abgeschlossen hatte, musste Recep meistens das Licht einschalten. Bild: Aus dem Film

Story


Offensichtlich halten es die Filmemacher für sinnvoll, zwei Typen auf Rennrädern aufzunehmen. Wie auch in unseren Filmtipps GCN goes Bikepacking und Bikepacking Trans Germany beleuchtet MELONS, TRUCKS & ANGRY DOGS zwei Männer auf Rädern. Es handelt sich um Recep Yeşil und Erik Nohlin und beide stehen zusammen 2013 am Start des TCR in London. Relativ schnell wird deutlich, dass die Leistungsniveaus der beiden nicht besonders gut harmonieren. So spaltet sich der Film nach und nach in zwei Teile. Allerdings nur, um am Ende wieder zusammenzufließen. Das Große Ganze wird aber eigentlich erst dann klar, als das Rennen an sich vorbei ist.

Regen, Wind, Kälte und Hunger. Da macht das Rad fahren einfach keinen Spaß mehr.
Dramaturgisch wohl kaum besser auszumachen, der Wendepunkt am Stelvio. Bild: Aus dem Film

Über die Protagonisten


Erik Nohlin arbeitet als Designer für Specialized und lässt sich wohl am besten irgendwie in die Sparte Künstler einordnen. Seit dem TCR 2013 ist er viele weitere Rennen und Events gefahren. Auf seiner Instagram Seite kann man sich am besten ein Bild darüber machen, wer er ist und wie er Rad fährt. Seine Erfahrungen teilt er sehr gern, was vor allem für alle die auch gern lange Rad fahren wollen sehr nützlich sein kann.

Recep Yeşil arbeitet ebenfalls in der Radbranche und kommt aus Deutschland. Aktuell beschäftigt er sich vor allem mit E-Bikes beim Hersteller Cycling Sports Group.

Zwei Räder, zwei Persönlichkeiten, k zwei Fahrstile.
Am Ende kommt einfach zusammen, was zusammen gehört. Bild: Aus dem Film


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