komoot Tipps und Tricks für Fortgeschrittene

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Wir sind ja schon lange begeisterte Nutzer von Komoot und machen auch keinen Hehl daraus, dass es für uns in der Planung nichts Vergleichbares gibt. Allerdings fällt uns auch immer wieder auf, dass man bei manchen Funktionen auch wirklich genau Hinsehen muss, um sie zu finden. Manchmal sind sie gar so gut versteckt, dass man es einfach wissen muss. Deswegen haben wir in Teil 2 unseres komoot How To eine ganze Menge interessanter komoot Tipps und Tricks für dich zusammengestellt.

Inhalt – Komoot Tipps & Tricks für Fortgeschrittene

Wenn du noch ganz neu bei komoot bist, dann ist bestimmt unser Artikel „komoot Tipps & Tricks – die Basics“ interessant für dich.

Um neue Wege zu entdecken, aber trotzdem nicht im Nirgendwo zu enden, genau dafür hält komoot viele nützliche Tools parat. Einige davon hast du vielleicht noch nicht entdeckt. Darum wollen wir sie in diesem Beitrag „komoot Tipps & Tricks“ vorstellen.

How To...

Komoot Tipps & Tricks für die Routenplanung für Fortgeschrittene

Du möchtest die Richtung deiner Tour umkehren? Nichts leichter als das: Klicke einfach links im grünen Feld auf „Richtung umkehren“ – fertig.

Start- und Zielpunkt tauschen

Uns passiert es in der Aufregung sehr oft, dass wir Start- und Zielpunkt vertauschen. Oder wir haben eigentlich nur die Hinfahrt geplant und wollen dann doch auch zurückfahren. Mit einem einzigen Klick lässt sich die Fahrtrichtung jedenfalls ändern, nämlich mit dem Doppelpfeil unter der Zieleingabe.

Tauschen von Wegpunkten

Wenn du mehrere Wegpunkte hast, dann kommt es vor, dass du diese doch nochmal tauschen beziehungsweise die Reihenfolge ändern möchtest. Das geht ganz einfach, indem du neben der Liste der Wegpunkte das Symbol mit den drei Balken anklickst, gedrückt hältst und nach oben beziehungsweise unten ziehst. Alternativ kannst du Wegpunkte auch in der Karte verschieben. Richtiges Eins-zu-Eins-Tauschen geht aber nur mit der ersten Variante.

In der Standardansicht werden nur Wegpunkt A (Start) und Wegpunkt B (Ziel) angezeigt. Klickst du auf den dazwischen angeordneten Hinweis „Weitere Wegpunkte“, so klappen diese auf und du kannst sie verschieben, wie es dir gefällt, indem du das Symbol mit den drei Balken geklickt hältst.

Eine Änderung rückgängig machen

Aus versehen verklickt? Das kann schonmal größere Veränderungen mit sich bringen. Um den Zustand vor dem Fehlklick wiederherzustellen, kannst du einfach im Browser den „Zurück”-Button klicken und alles ist wie zuvor. Funktioniert übrigens auch über mehrere Schritte im Verlauf. Komoot Tipps & Tricks können so einfach sein…

Vielleicht hast du es noch nie probiert, weil du in Sorge warst, deine komplette Tour zu verlieren. Aber keine Angst: Wenn du im Browserfenster auf „zurück“ klickst, geht komoot in deiner Planung genau einen Schritt zurück. Sehr praktisch!

Spezielle Points of interest (POI) suchen

Manchmal bist du auf der Suche nach etwas ganz Bestimmten. Zum Beispiel nach Restaurants für unterwegs oder nach Campingplätzen für die Übernachtungen auf einem Bikepacking Trip. Genau dafür gibt es die Funktion, die es dir ermöglicht, ganz bestimmte „Points-of-Interest“ anzeigen zu lassen. Klick einfach in das Suchfeld, wo du auch eine Adresse eintippen kannst. Es erscheint eine ganze Menge von zusätzlichen Suchoptionen (zum Beispiel Einkaufsmöglichkeiten, Bahnhöfe und so weiter), die du nach Belieben anklicken kannst. Standardmäßig sind hier nur die komoot-Highlights aktiviert.

Eigentlich gar nicht versteckt diese Funktion, trotzdem oft unentdeckt: Wenn du das Suchfeld anklickst, öffnet sich eine größere Auswahl an POIs. Doch damit diese dir in der Karte angezeigt werden, musst du sie zunächst „aktivieren“, indem du sie anklickst. Standardmäßig werden dir nur die komoot Userhighlights gezeigt.

Wenn du, wie Martin, mehrere Lieblingssportarten angegeben hast, musst du beim Planen wohl oder übel darauf achten, ob du dich im richtigen „Modus“ befindest.

Standardeinstellungen für den Routenplaner

In deinen Profileinstellungen kannst du deine Lieblingssportart(en) angeben. Sofern du nur eine angibst, übernimmt komoot diese Einstellung automatisch in den Tourenplaner. Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Wenn du hier mehrere angibst, gibt es keine „Standard-Sportart“. Wenn dich das stört, musst du dich auf die Angabe einer „Lieblingssportart“ beschränken. Im Tourenplaner selbst kannst du auch deinen Fitnessstand angeben. Der wird so lange immer wieder verwendet, bis du ihn änderst. 

Offgrid Planung

Was, wenn du eine Tour planst und komoot will dich partout nicht über die gewünschte Route führen oder die Karte zeigt dir eine Sackgasse an, obwohl du genau weißt, dass man daher fahren kann? Solche Situationen können immer dann passieren, wenn das OpenStreetMap Kartenmaterial nicht vollständig oder nicht aktuell ist. Dafür gibt es eine einfache Lösung und unseren nächsten komoot Trick: Du kannst Streckenabschnitte „offgrid“ planen. Wie das? Es ist eigentlich sehr einfach: Wenn du auf den betreffenden Streckenabschnitt klickst, öffnet sich ein kleines Dialogfeld, in dem unter anderem der Punkt „Wegen folgen“ erscheint. Wenn du hier das Häckchen entfernst, erscheint eine gepunktete Linie, die du ungeachtet des vorliegenden Kartenmaterials frei formen und verschieben kannst. Beachte nur, dass du dir bei der Offgrid-Planung sicher sein solltest, dass deine Planung auch korrekt ist. Nicht, dass du auf einmal irgendwo in den Alpen stehst und es geht wirklich nicht weiter…

Komoot Trick: Per Offgridplanung kannst du zum Beispiel den geliebten Trampelpfad am Fluss einplanen, auch, wenn der nicht im OSM Kartenmaterial vorliegt. Funktioniert übrigens auch umgekehrt: Wenn du einen GPS Track mit Offgrid Passage importiert hast, kannst du dich über offizielle Wege leiten lassen, indem du bei „Wegen folgen“ wieder das Häckchen setzt.

Wenn du oft mit komoot arbeitest, sind diese kleinen Shortcuts Gold wert: Mit einfachen Tastenkombinationen kannst du so Funktionen aufrufen, die sonst versteckt sind oder viel Herumgeklicke bedeuten würden. 

komoot Shortcuts für schnelle Aktionen bei der Planung

Wenn du viel mit komoot arbeitest, kannst du deinen Workflow verbessern, indem du komoot Shortcuts, also spezielle Tastenkombinationen, verwendest, die bestimmte Aktionen bewirken. Diese komoot Shortcuts gehen irgendwann in Fleisch und Blut über – dann bist du ein echter komoot-Profi! Hier sind die Wichtigsten:

  1. C: Die Karte wird neu zentriert
  2. H: Seitliches Auswahl Menü ein-/ausblenden
  3. P: Höhenprofil ein-/ausblenden
  4. M: Streckenführungs-Linie wird ausgeblendet, solange du „m“ gedrückt hältst
  5. ESC: Dialogfenster wird geschlossen
  6. Alt + Klicken: Wegpunkt wird direkt als „Neues Ziel“ in die Route eingearbeitet
  7. Alt + cmd + Klicken: Der angeklickte Punkt in der Karte öffnet sich in einem neuen Fenster bei OpenStreetMap. In der URL findest du die dazugehörigen Koordinaten. Das kann mal ganz praktisch sein, zum Beispiel, wenn du schauen möchtest, ob Google Maps zu diesen Koordinaten noch was Spezielleres ausspuckt oder wenn du bei OSM selber Änderungen eintragen möchtest.
  8. Shift + Aufziehen eines Rechtecks mit der Maus auf der Karte: Das ist eine Art Schnell-Zoom. Halte einfach die Shift-Taste gedrückt und zieh ein Rechteck genau über der Fläche auf, die du dir in Groß ansehen möchtest. Das erspart dir den ein oder anderen Klick auf das „Plus“-Zeichen. Um wieder heraus zu zoomen, siehe Shortcut 1: C (für neu zentrieren).

Ein Klick auf das „Ebenen“-Symbol unter „+/-“ zeigt dir an, welche alternativen Karten zur Verfügung stellen. Besonders cool – aber nur für Premium-Profile – sind die sportartspezifischen komoot-Karten.

Alternative Karte nutzen

Manchmal ist es hilfreich, sich etwas aus einer anderen Perspektive anzusehen. Das gilt auch für Karten. Die komoot Karten sind zwar für die Routenplanung optimiert, trotzdem kann es manchmal helfen, sich das Ganze zum Beispiel auf einer Google Maps Karte oder der OpenStreetMap Karte anzuschauen. Du könntest dir zum Beispiel mit der „OpenCycleMap“ alle Radwege anzeigen lassen. Falls du sie wegen deiner geplanten Route nicht erkennen kannst, kann es helfen, diese auszublenden (Siehe Shortcuts: „m“).

Unter den Plus/Minus-Symbolen findest du ein Karten-Symbol. Wenn du das möchtest, klickst du einfach auf besagtes Kartensymbol und es öffnet sich eine Auswahl mit zur Verfügung stehenden Alternativen. Wenn du einen Premium-Account hast, kannst du zusätzlich aus drei sportartspezifischen Karten (Fahrrad, Wandern, Mountainbiken) wählen, was ein ziemlich cooles Feature ist.

So oder ähnlich sieht es aus, wenn du dich auf openstreetmaps.org eingelogged hast, um einen Fehler in der Karte zu beheben. Es ist schön, wenn du da mitmachen möchtest, aber denk dran, dass jede Anpassung eine große Verantwortung bedeutet.

Fehler in Karten entdeckt

Natürlich standen auch wir schon mal mitten im Wald, weil Komoot uns gesagt hat, dass dort ein wunderschöner kleiner Trail langgeht. Allerdings war dieser dann nicht zu finden, endete an einem Zaun, am Eingang eines streng verbotenen Truppenübungsplatzes, oder war schlicht und einfach unbefahrbar. Das ärgert einen, auf jeden Fall. Wie entstehen solche Fehler? Dafür musst du wissen, dass komoot seine Wege-Daten von OpenStreetMap, einer Art Open-Source Karte, bezieht. Dieses Kartenmaterial ist sehr gut, aber auch nicht fehlerfrei. Doch das Coole daran ist: Im Prinzip kann jeder, der mag, sich daran beteiligen, es zu verbessern. Sobald du einen OSM-Account hast, kannst du dort Vorschläge machen und sogar selber eintragen. Auf diese Weise sorgt eine große Community dafür, dass die Karten stets aktuell und möglichst fehlerfrei sind. Das erklärt übrigens auch, warum diese Karten nicht überall gleicher Qualität sind, denn nicht überall gibt es so eine aktive Community, wie zum Beispiel in Deutschland.

Du kannst dir bestimmte Wegtypen oder die Beschaffenheit der Strecke Abschnitt für Abschnitt anzeigen lassen, um deine Tour bei Bedarf umzuplanen. Einfach links in der Zusammenfassung auf die entsprechende Eigenschaft klicken.

Bestimmte Wegtypen und Wegbeschaffenheiten vermeiden

Du möchtest eine „richtige“ Mountainbike Tour fahren und auf keinen Fall über eine Bundesstraße geleitet werden? Dann ist dieser komoot Tipp hier Gold wert. Links in der Tourenübersicht sind alle vorkommenden Weg-Typen aufgeführt. Wenn du hier zum Beispiel auf „Bundesstraße“ klickst, wird dir der erste Abschnitt über eine Bundesstraße angezeigt. Klickst du ein weiteres Mal darauf, zeigt komoot dir den zweiten und so weiter. Auf diese Weise kannst du nach und nach alle unerwünschten Bundesstraßen-Abschnitte aus deiner Tour entfernen.

Die unterschiedlichen Komoot Profile

Sicherlich ist das hier nicht der große Geheimtipp, aber es kann sehr hilfreich sein, mit unterschiedlichen Aktivitätsprofilen zu arbeiten, um die schönste Strecke zu finden. Eigentlich sind die unterschiedlichen Sportarten ja selbsterklärend, unsere Erfahrung zeigt aber, dass nicht jedes Profil das optimale Ergebnis liefert. Welche der sieben Untergründe und sieben verschiedenen Wegetypen, die es bei Komoot gibt, für welches Profil verwendet wird, versuchen wir hier aufzuschlüsseln.

  • Fahrrad: Fahrrad allgemein bedeutet bei Komoot, dass die schönste Route herausgesucht wird. Kleine verkehrsarme Wege werden bevorzugt und die Untergründe sind wechselhaft. Vor allem ist man auf Asphalt, Straßenbelag und festen Wegen unterwegs. In den allermeisten Fällen werden bei dieser „Sportart“ Fahrradwege und Radwanderwege benutzt, soweit diese vorhanden sind. Gelegentlich kann der Untergrund auch etwas rauer werden. Generell also genau das Richtige für genussvolle und entspannte Touren.
  • Gravel (ehemals „Fahrrad mit Schotter“): Hier können die Wege auch über längere Passagen schonmal etwas rauer werden. Abschnitte mit Schotter und Buckelpisten können dich erwarten. Daneben aber auch Straßen. Bei der Planung wird aber versucht mehr Off- als Onroad zu fahren. Diese Rubrik ist unser Tipp für Gravelbikes und Bikepacking Touren. Dabei geht es nicht darum, schnell von A nach B zu kommen, sondern durch die Natur zu radeln. Damit lassen sich auch bisher unbekannte Wege in bekannten Regionen finden. Bisher konnten wir übrigens keinen Unterschied in der Routenbeschaffenheit feststellen, seit „Fahrrad mit Schotter“ in „Gravel“ umbenannt wurde, was seit Sommer 2020 der Fall ist. Erwarte also nicht, dass eine „Gravel“-Route nur aus Gravel-Wegen besteht. Vielleicht ändert sich das ja mit der Zeit – wir halten dich auf dem Laufenden.
  • Mountainbike: Hier wird vor allem die Straße gemieden. Wann immer es geht, führt euch die Route über Waldwege, Singletrails und Schotterpisten. 
  • Mountainbike Alpin: Hier wird das Augenmerk ebenfalls auf Offroad gesetzt, es kommen aber auch sehr schwer zu fahrende, technische Passagen hinzu. Außerdem wird scheinbar auch ein Fokus auf die Höhenmeter gelegt. Denn im Vergleich zu anderen Profilen gibt es bei „Mountainbike Alpin“ ordentlich viele Up- und Downhills, falls diese vorhanden sind. Hier gibt es auch eine neue Funktion in Komoot: Die Uphills werden, wenn möglich, so gewählt, dass sie fahrbar sind, die Downhills sind dagegen auch mal etwas knackiger. Dies geschieht ganz automatisch bei der Planung. Es ist also eher unwahrscheinlich, dass dich der Routenplaner eine waschechte Downhillstrecke hinaufführt. Stattdessen wird er dir den – mitunter deutlich längeren – Schotterweg drumherum vorschlagen. Wenn du das explizit möchtest, kannst du die Route dennoch auf den Trail ziehen, der für den Uphill weniger gut geeignet ist.
  • Rennrad: Die Wege mit dem Rennrad Profil verlaufen zum allergrößten Teil (nahezu 100 Prozent) auf der Straße. Nur hin und wieder wird der Asphalt beziehungsweise Straßenbelag verlassen. Außerdem sind diese Touren auch in ihrer Länge meistens etwas kürzer als die anderen Profile. Dieses Setup führt dazu, dass man auch öfter mal auf großen Straßen landet.
  • Wandern: Das Profil „Wandern“ ist am besten mit dem Profil „Fahrrad“ zu vergleichen. Es werden gut begehbare Wege benutzt, ganz selten auch mal mit losem Untergrund.
  • Laufen: Hier liegt der Vergleich zum Rennrad nahe, allerdings unterscheidet sich das Profil „Laufen“ nur unwesentlich vom „Wandern“. Es wird vor allem die Bewegungszeit angepasst und gelegentlich werden feste Untergründe bevorzugt.
  • Bergtour: Hier wird wieder ordentlich an den Höhenmetern geschraubt. Außerdem werden naturbelassene Untergründe sehr bevorzugt, wodurch die Touren etwas länger werden können.

Du hast eine Radtour für dein Reiserad geplant und befindest dich auf einmal auf einem amtlichen Downhill mitten im Nirgendwo? Das kommt vor – mit ein bisschen Übung und unseren Tipps sollten sich solche Erfahrungen aber vermeiden lassen. In diesem Fall, auf Martin’s Schottland-Reise, war die Offroad-Route aber durchaus gewollt, auch wenn er zwischendurch schonmal etwas fluchen musste…

Welche Sportart solltest du bei Komoot auswählen?

Obwohl diese Frage eigentlich überflüssig erscheint, wollen wir dir kurz unser Vorgehen bei der Aktivitätsauswahl innerhalb der Routenplanung mit komoot erläutern. 

 

Eine Rennrad-Tour mit Komoot erstellen

Das Profil „Rennrad“ benutzen wir so gut wie nie. Zu oft hat es uns auf große Straßen geschickt und kleine, auch mit dem Rennrad sehr gut befahrbare Wege, im wahrsten Sinne, links liegen lassen. Die Grundeinstellung für eine Rennradtour bei Komoot ist deshalb bei uns „Fahrrad“. Danach sollte man aber immer noch mal genau schauen, welche Wegbeschaffenheiten wirklich dabei sind und eventuell hier und da noch etwas anpassen. Unsere Erfahrung zeigt aber: Auch wenn es mal loser Untergrund ist, geht das Rennrad noch lange nicht gleich kaputt. Wenn du wirklich einmal ausschließlich über Asphalt ballern willst oder es einfach mal schnell gehen soll, dann ist „Rennrad“ aber in der Tat eine gute Wahl.

 

Eine Mountainbike-Tour mit Komoot erstellen

Hier lohnt es sich tatsächlich zwischen den beiden Profilen „Mountainbike“ und „Mountainbike Alpin“ immer mal hin und her zu switchen und das Beste aus beiden Voreinstellungen zu kombinieren. Außerdem macht es Sinn, die Highlights auf Singletrails zu durchsuchen und auf kleine Wege mit den Bezeichnungen S0 bis S5 Ausschau zu halten. Hier hilft auch die Suche nach User-Highlights. Diese Buchstaben beschreiben in der Singletrail Skala den Schwierigkeitsgrad des Pfades und sind meistens der Garant für schöne Trails (jedenfalls bis S3). Wenn du einen Premium-Account hast, sind Singletrails sogar farbig markiert – damit macht die Planung einer Mountainbike Tour noch mehr Spaß.

 

Eine Gravel Bike Tour mit Komoot erstellen

Unser „Königsdisziplin“ bei der Routenplanung. Schließlich gilt es, den perfekten Mix aus „möglichst wenig Straße“, „trotzdem schnell vorankommen“, „ganz viel schöner Natur“, aber „bitte nicht zu technisch anspruchsvoll“ punktgenau zu treffen. Das ist ungesehen natürlich oft nicht einfach. Bei uns hat sich das folgende Vorgehen bewährt, um möglichst schöne Gravelbike-Touren zu kreieren: 

Wenn wir mit Komoot eine Tour fürs Gravelbike erstellen wollen, mixen wir die Profile „Fahrrad“, „Gravel“ (ehemals „Fahrrad mit Schotter“) und „Mountainbike“. Dabei hängt es von der Ausstattung des Gravelbikes sowie von deinen Fahrskills ab, welche „Sportart“ die richtige ist. Wenn dir gelegentliche Abstecher auf schöne Feld- und Schotterwege reichen, dann ist das Profil „Fahrrad“ nicht die schlechteste Grundlage für deine Tour. Wenn du hingegen schon Pickel bekommst, sobald Asphalt nur in der Nähe ist und dir zudem auch mit Dropbar-Bike kein Trail zu schwer erscheint, dann schau doch mal, was dir bei „Mountainbike“ geboten wird. Um eine richtig schöne Graveltour hinzubekommen, lohnt es sich unserer Erfahrung nach auf jeden Fall, die Tour auf der Karte ganz genau zu begutachten. 

Wir hoffen, dass wir dir noch den ein oder anderen komoot Tipp oder Trick verraten konnten. Vielleicht kennst du ja selber noch einen Trick, den wir hier vergessen haben? Dann würden wir uns sehr freuen, wenn du uns und alle anderen an deinem Wissen teilhaben lässt und uns unter diesem Beitrag einen Kommentar da lässt. Vielen Dank dafür und allzeit gute Navigation. 🙂

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