Bikecheck: Harald Legner und sein Specialized Awol

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Wenn man sich für (teils übertrieben) lange Rad-
touren interessiert, stolpert man über kurz oder lang über Harald Legner aus Hamburg. 200, 300, 500 Kilometer? Aber gern! Immer, wenn es besonders lange dauert, steigt Harald dabei auf sein Reiserad von Specialized, das wir euch hier vorstellen.

„Dafür bin ich ja auch mittlerweile legendär: dass ich großartige Pläne verkünde und dann nach 350 Kilometern in der Bahn hocke und nach Hause fahre, weil ich keine Lust mehr hatte.“

Harald Legner in unserem Interview (Heft #5)
Harald Legner Specialized Awol
Wir trafen uns mit Harald im schönen Deister, um ein Interview mit ihm zu führen und einen Blick auf seine Reisebegleitung zu werfen.

Wenn man so viel und so lange auf einem Fahrrad unterwegs ist, gerät so einiges in den Hintergrund. Tolle Farben, Carbon und die neuesten Parts? Alles ganz egal, wenn man mit Rückenschmerzen, tauben Händen oder anderen Nervfaktoren kämpft. Und genau deshalb sehen Bikes, die wirklich benutzt werden, oft so schlicht und pragmatisch aus. Harald’s Specialized „Awol“ ist gewiss kein Eyecatcher – aber ein extrem zuverlässiger Partner, der den Hamburger selten im Stich lässt, wenn er auf große Reise geht. Auf was Harald im Einzelnen vertraut, zeigen wir euch hier.

„Worin ich richtig, richtig gut bin, ist bei anderen Leuten Ideen zu klauen. Letztendlich ist fast nichts irgendwie ganz originär von mir. Ich hab von irgendeinem gesehen oder gehört, der hat sowas gemacht und ich versuche es nachzumachen.“

HARALD LEGNER IN UNSEREM INTERVIEW (HEFT #5)

Die Bilder sind übrigens entstanden, als ich Harald im wunderschönen Deister getroffen haben. Wir wollten ein Interview mit ihm führen und wie könnte man das besser tun, als auf einer Radtour? Also setzten wir uns aufs Rad. Harald tat es und gleich. Und wir fuhren uns entgegen. Abends trafen wir uns am Annaturm, genossen kurz die schöne Aussicht und ein leckeres Abendessen und bezogen dann die Schutzhütte im Wald, wo wir vorm Schlafengehen genug Zeit hatten, um unser Interview zu führen. Das ausführliche Interview gibt’s in unserer Ausgabe 5, die du in unserem Shop bestellen kannst.

Harald Legner Specialized Awol
Harald vertraut auf einen Riemenantrieb von Gates. Absolut wartungsfrei und bislang – so Harald – völlig problemfrei.
Harald Legner Specialized Awol
Damit er trotz Gates Riemen schalten kann, nutzt Harald eine Shimano „Alfine“ Nabenschaltung mit Scheibenbremsaufnahme für seine TRP-Bremsen.

„Ich bin selten in den Bergen. Das liegt aber auch mit daran, dass ich keine Lust auf große Anreisen habe. Ich starte am liebsten von zu Hause aus. Und da ist es halt flach. “

HARALD LEGNER IN UNSEREM INTERVIEW (HEFT #5)

Rückspiegel? „Spiegel finde ich für mich unglaublich gut. Ich habe so einfach im Blick, was von hinten kommen kann.“ // Harald Legner Flat Pedals Wir kennen wenige Menschen, die mit Flat Pedals auf lange Reise gehen. Für Harald machen sie absolut Sinn... Spot Tracker „Nicht ohne meinen Tracker“. Wobei es Harald nicht nur um die Sicherheit geht. Dank Tracker kann jeder Harald’s Touren nachvollziehen.
Harald Legner Specialized Awol
Ein Nabendanymo und eine Supernova Lichtanlage machen Sinn. So ist Harald in Sachen Licht immer völlig unabhängig und muss sich nicht mit leeren Akkus herumärgern.
Harald Legner Specialized Awol
Harald fährt mit Rückspiegeln. Und er ist richtig begeistert davon. Warum er die Dinger sogar einem Helm vorzieht, erfahrt ihr in unserem Interview mit Harald.

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Wo wir schon beim Thema Sicherheit sind: Dazu gehören natürlich auch Katzenaugen. Scheiss drauf, ob’s cool ist oder nicht. 
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Gar nicht einmal nur aus Sicherheitsgründen fährt Harald fast immer mit einem Spot Tracker. Klar, so kann man ihn im Fall des Falles aufspüren. Vor allem aber können so seine Freunde und (Radfahr-)Bekannten sehen, wo er gerade ist. Auf diese Weise konnten wir zum Beispiel auch auf der Fahrt zu unserem Treffen im Deister immer nachschauen, wo Harald gerade ist und ob wir es rechtzeitig zum verabredeten Zeitpunkt schaffen.
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Ein breiter Lenker mit genügend Flare sorgt für eine angenehme Haltung auf dem Rad. Der Schalthebel ist im rechten Lenkerende untergebracht. Dafür kann Harald ganz einfache, unkaputtbare Bremshebel benutzen. Kleinkram findet Platz in seiner Oberrohrtasche von Topeak.
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Powerbank, Handy und mehr finden Platz im Topeak Toploader. 
Ja, Harald fährt tatsächlich mit Flat Pedals. So ist er immer schön flexibel und kann bequeme Schuhe tragen, mit denen er auch herumlaufen kann.
Danke nach oben gebogenem Lenker sitzt Harald angenehm bequem.


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