LastenRAT: Alles über Cargobikes

Elephant Cargo Fork: Arian Bronner und sein Lastenrad zum Nachrüsten

Arian Bronner studierte in Weimar Produktdesign. Wie es das Schicksal wollte, kam er dort mit dem Thema „Fahrrad“ intensiver in Berührung, das ihn in Folge nicht mehr losließ. Vom Schrauben in der Uni-Radwerkstatt bis zum Praktikum bei einem Radhersteller in Kopenhagen gipfelte seine neue Leidenschaft im Thema seiner Bachelorarbeit: Das Konzept für ein „Lastenrad zum Nachrüsten“ – die Elephant Cargo Fork.

Ein Lastenradkonzept, das JETZT funktioniert

Die Grundidee für die Elephant Cargo Fork ist es, ein Lastenrad Konzept zu schaffen, das schnell und einfach verfügbar und anwendbar ist. Es soll weder eine spezielle Infrastruktur benötigen, noch besonders viel Platz. Außerdem solles nicht so teuer sein und auch noch in Sachen Nachhaltigkeit überzeugen. Ziemlich viele Anforderungen, die Arian da an sein Projekt gestellt hat!

Elephant cargo fork
Arian und Sein Prototyp der Elephant Cargo Fork

Ein Lastenrad für die Stadt von heute

Viele moderne E-Lastenbikes sind einfach echt lang, groß und schwer. Das kann schonmal zu Problemen führen. Zu Beispiel, wenn der Radweg mal wieder viel zu eng ist oder einfach aufhört. Oder wenn in der City einfach mal wieder der Platz zum Parken von Fahrrädern vergessen wurde. Oder wenn im Bahnhof der Aufzug zu kurz ist (mal abgesehen davon, dass die Bahn Lastenräder ja ohnehin lieber nicht mitnimmt). Oder einfach dann, wenn das Rad zu Hause in den Keller soll, wozu es schlicht weg zu sperrig und zu schwer ist. Arians Cargo Fork löst alle diese Probleme. Sie wird an einem alten Rad nachgerüstet, das anschließend quasi noch dieselben Maße hat. Wird die Transportfläche nicht benötigt, klappt man sie einfach hoch. Natürlich hat diese Lösung keine Ladekapazität wie ein „dickes“ Long John Lastenrad, aber für eine typische Stapelbox, eine Getränkekiste oder eine große Einkaufstüte reicht sie alleman.

Elephant cargo fork
Zusammengeklappt nimmt die Elephant Cargo Fork nicht mehr Platz weg, als ein normales Fahrrad.
Elephant cargo fork
Arian hat sich bei der Größe seiner Konstruktion an diesen typischen Stapelboxen orientiert.
Elephant cargo fork
Per Spanngurt passen aber auch nicht genormte Größen Locker drauf. Für die Fahrt zur Post kannst du damit das Auto auf jeden Fall stehenlassen!
Elephant cargo fork
Auch sehr cool: Im Hochgeklappten Zustand passen Seitentaschen dran.

Nachhaltig gedacht

Arian will komplett in Deutschland produzieren lassen und legt wert auf hohe Qualität, die natürlich einen Preis hat. Darüber hinaus ist aber vor allem das Konzept seiner Elephant Cargo Fork wahnsinnig nachhaltig. Es setzt nämlich darauf, dass dem alten Bike, das viele im Keller herumstehen haben, eine neue Funktion gegeben wird. Statt herumzustehen, wird es zum Lastengaul. Somit hast du ein neues Lastenrad, ohne dass wirklich ein neues Lastenrad dafür produziert werden musste.

Dlouhy cycles
Die Elephant Cargo Fork ist Made in Germany, genauer gesagt kommt sie hierher.

Noch eine Vision

Arians Prototyp rollt bereits und Arian ist sehr happy damit. Um die Elephan Cargo Fork produzieren zu können, muss sich aber zunächst eine Hürde schaffen: Das Startnext Crowdfunding. Dieses läuft noch bis Ende Mai 2022 und ist hier zu finden. Darüber hinaus kannst du dich auch auf drians Webseite Aprikobikes genaustens informieren. Wenn du noch mehr Hintergrundinfos oder einfach ein bisschen Unterhaltung suchst, denn empfehlen wir dir unsere Podcast Episode 5. Darin haben wir uns ausführlich mit Arian über seine Idee und über Lastenräder im allgemeinen unterhalten.

Lifecycle podcast5 cover | lifecycle magazine
Elephant Cargo Fork: Arian Bronner und sein Lastenrad zum Nachrüsten

Hier geht‘s zum Podcast mit Arian. Darin haben wir uns ausführlich mit ihm über seine Idee unterhalten und schweifen natürlich immer wieder ab in die Welt der Cargobikes.

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