Tern „GSD S10“ im Test: Kleines Lastenrad, ganz groß?

Es ist klein und handlich, was ohne Zweifel praktisch ist. Aber reicht so ein kompaktes Long Tail wie das Tern GSD S10 auch aus, um im Alltag ein Auto zu ersetzen? Wir wollten es wissen und haben das Bike ausgiebig getestet.
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Tern „GSD S10“ im Test: Kleines Lastenrad, ganz groß?

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Es ist klein und handlich, was ohne Zweifel praktisch ist. Aber reicht so ein kompaktes Long Tail wie das Tern GSD S10 auch aus, um im Alltag ein Auto zu ersetzen? Wir wollten es wissen und haben das Bike ausgiebig getestet.

Dieser Test begann durchaus ungewöhnlich. Tern kontaktierte mich mit den Worten: „Ihr habt auf eurer Webseite doch tatsächlich die Kategorie der Long Tails vergessen“. „Jawoll“ musste ich kleinlaut zugeben, wobei wir sie weniger gänzlich vergessen, als vielmehr einfach nicht so recht auf dem Schirm hatten. Schuld daran war wohl eine der markantesten Eigenschaften dieser Lastenrad Bauart: ihr unauffälliges Erscheinungsbild und ihre bemerkenswerte Kompaktheit. Tern bot mir an, dass ich mich einmal selbst von der Leistungsfähigkeit ihres kleinen gelben Stadtflitzers überzeugen könnte. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und so stand fest: Ich bekommen die brandneue Auflage des Tern GSD S10 zur Verfügung gestellt. Zwei Monate später ist unsere Webseite um eine Lastenrad Kategorie und wir um viele Erfahrungen und Erkenntnisse reicher. Here we go…

Inhalt
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    Tern GSD S10 – Übersicht

    Das Prinzip „Long Tail“

    Der Name ist Programm: Das Long Tail (Auch „Backpacker“ genannt) hat wortwörtlich ein besonders langes Heck und damit einhergehend sozusagen einen überdimensional großen Gepäckträger. Darüber hinaus sehen Long Tails in der Regel nicht nur beinahe aus wie normale Fahrräder: Sie sind in der Regel relativ kompakt und sie benötigen wenig Umgewöhnung, da sie sich einfach und sicher fahren lassen – zumindest in der Theorie. Trotzdem sollen sich damit erstaunliche Lasten – inklusive Kids – problemlos transportieren lassen. Diese Beschreibung passt auch gut zum Tern GSD S10, beschreibt allerdings längst nicht alle Details dieses durchdachten Fahrrads. Und davon gibt es eine ganze Menge..

    Klein, aber oho: Die Neuauflage des Tern GSD

    Tern ist bekannt für seine Falträder, hat aber in den letzten Jahren vor allem mit seinen raffinierten E-Bike Konzepten sowie dem GSD Long Tail auf sich aufmerksam gemacht. Tern kommuniziert eine uns äußerst sympathische Firmenphilosophie, die geprägt ist von Begriffen wie Mobilitätswandel und Nachhaltigkeit. Der Firmenname bringt es metaphorisch bestens auf den Punkt: Tern ist der Name der Küstenseeschwalbe, die klein und leicht ist, deren Partnerschaft ein Leben lang hält und die als der Zugvogel mit der längsten Zugstrecke gilt, also äußerst ausdauernd ist. Das klingt alles irgendwie sehr familiär und sympathisch und irgendwie waren wir glatt ein bisschen erstaunt, als wir herausfanden, dass Tern seinen Hauptsitz in Taipeh/Taiwan hat und sich einst inklusive Rechtsstreit vom Faltradhersteller Dahon abgespalten hat. Aber zurück zum Thema – zurück zum brandneuen GSD S10.

    Dem neuen Tern GSD S10 sieht man an, dass es ein Tern ist: Es ist total kompakt und kommt mit kleinen 20-Zoll-Laufrädern daher. Und es hat sogar ein klappbares Lenkerrohr, wie die kleinen Faltrad-Geschwister. Welchen Sinn das an einem Lastenrad macht? Dazu später mehr. Zunächst will ich mal einige der vielen Features des neuen Bikes zum Besten geben. Kernstück des Terns ist der massive Rahmen, der äußerst robust gebaut ist und nicht umsonst ein zulässiges Geamtgewicht von 200 Kilogramm aufweist – dieses Rad kann also ordentlich beladen werden! Damit es sich danach immer noch bewegen lässt, wird der Antrieb von einem kräftigen Bosch Cargo Line Motor unterstützt. Der bietet satte 85 Nm Drehmoment und kommt mit 500 Wh Akku, den man mit einem weiteren Akku problemlos erweitern kann: Sämtliche Aufnahmen und die Elektrik dafür sind bereits vorhanden.

    Ein weiteres bemerkenswertes Highlight stellt das üppige Zubehörprogramm dar. Damit lässt sich das Bike genau so aufrüsten, wie man es im Alltag am besten brauchen kann: Breitere Fußablagen sind praktisch, wenn öfter Personen mitfahren. Die „Stormbox“ schützt nicht nur Passagiere, sondern auch den teuren Einkauf vor Regen, Wind und Schnee. Der „Clubhouse+“ Aufsatz erfreut kleine und große Mitfahrer und das „Storm Shield“ macht aus der Fahrgastzelle eine Art „Papamobil“, in dem die Kids komplett geschützt vor Wind und Wetter die Fahrt genießen können.

    Das Tern GSD S10 besitzt ein uriges Erscheinungsbild – bei genauem Hinsehen ergibt aber alles einen Sinn. Dieses Bike ist durchdacht, durchgestylt und von A bis Z absolut hochwertig.

    Der „Tern“, zu Deutsch die Küstenseeschwalbe, ziert dezent den äußerst robusten Rahmen des GSD 10.

    Damit auch der Großeinkauf irgendwann zu Hause ankommt, hilft ein kräftiger Cargo Line Motor von Bosch.

    Das Tern GSD Testbike-Setup

    Ich könnte noch ziemlich lange so weitermachen und sämtliche Features des neuen Tern GSD S10 aufzählen. Weil Tern das aber selber viel besser kann und eine sehr übersichtliche Webseite hat, klickst du dich am besten genau da einmal drauf, wenn dich jedes Detail brennend interessiert. Dort findest du nicht nur die vollständige Ausstattung unseres Bikes, sondern auch Infos zu den beiden anderen Modellvarianten und dem ganzen Zubehör. Nur eines will ich noch erwähnen: Das GSD S10, so wie wir es getestet haben, ist das günstigste der drei GSD Varianten und wechselt für 4.799 Euro den Besitzer, wobei es dann noch „nackt“ ist, also ohne Zubehör. Das schlägt dann nochmal extra zu Buche. Die von uns getesteten „Sidekick Wide Decks“ kosten 119,95 Euro zusätzlich, für die „Storm Box“ sind nochmal 229,95 Euro fällig und die „Clubhouse“-Halterung sowie das „Strom Shield“ kosten ebenfalls je 229,95 Euro extra. Beim vorn am Steuerrohr befestigten „Haul Rack“ klingelt nochmal die Kasse: 129,95 Euro. Unser Testbike hätte im Laden also nochmal rund 1.000 Euro mehr gekostet (5738,75 Euro). Dafür steht aber auch ein richtig geiles Gefährt in der Garage! Der Gegenwert eines Autos wäre wohl ein ziemlich gammliger, rappeliger, alter, stinkender und hässlicher Gebrauchtwagen mit hohen Folgekosten…

    Tern GSD S10 – das Video zum Test

    • Tern GSD Setup 1

      Sommer-Mopped-Style

    • Tern GSD Setup 2

      Das Transport-Wunder

    • Tern GSD Setup 3

      Das Kids-Kabrio

    • Tern GSD Setup 4

      Das Papa-Mama-Mobil

    Tern GSD S10 – Technische Daten

    Tern GSD S10 Preis (ohne Zubehör): 4799 Euro
    Rahmen
    Tern GSD, 6061-AL, patentiertes MultiTruss Design, EFBE getestet
    Gabel
    Suntour custom für Tern, 1.5" tapered Chromoly Schaft, 32 mm Standrohre, Steckachse, 70 mm Federweg, EFBE getestet
    Bike Gewicht
    33,58 kg
    Zulässiges Gesamtgewicht
    200 kg
    Motor
    Bosch Cargo Line-Antrieb mit 85 Nm Drehmoment und bis zu 400 Prozent Unterstützungsgrad
    Akku
    Bosch DualBattery-System – ab Werk mit 500 Wh, optional erweiterbar um 400 oder 500 Wh
    Schaltung
    Shimano Deore 1×10fach-Kettenschaltung
    Bremsen
    Magura MT5 eSTOP Vier-Kolben-Scheibenbremsen
    Beleuchtung
    Permanent aktives RearStop-Bremslicht für mehr Sicherheit im Straßenverkehr; Tern Valo Direct mit 190 Lumen vorn
    Ideale Fahrer*Innengröße
    150 bis 195 cm
    Sämtliche Ausstattungsdetails

    Tern GSD S10 – Der Test

    Anlieferung und Aufbau

    Dass es sich um ein „ernsthaften“ Lastenrad handeln muss, ist mir sofort klar, als der Spediteur zwei riesige Kisten aus seinem Truck zieht. In einer steckt das Bike, in der anderen das ganze Zubehör. Da bekommt man was fürs Geld! Doch bevor es losgehen kann, darf ich selber noch ein bisschen basteln. Das Rad selbst ist zwar fertig montiert, für das Zubehör muss ich jedoch selbst Hand anlegen. Das ist im Grunde nicht besonders schwer. Allerdings muss ich schon genau hinsehen, welches Teil nun wo genau hingehört und welche Schraube dazu passt. Bei einer Schraube wird es sogar richtig kniffelig: Für die Befestigung des Sidekicks hätte ich eigentlich eine lange Nuss benötigt. Mit etwas Fingerspitzengefühl tut es dann aber auch ein normaler Ringschlüssel. Man sagt ja: Vorfreude ist die schönste Freude. Die wird bei meiner fast zweistündigen Aufbausession ins Unermessliche gesteigert! Da aber alles passt, nichts fehlt und am Ende alles gut funktioniert, ist meine Laune blendend, als ich das Tern GSD zu seiner ersten Probefahrt aus dem Keller schiebe.

    Einfach nur herumzufahren wäre doch langweilig. Warum nicht stattdessen den Papiermüll wegbringen? Über diese „Challenge“ kann das Tern GSD nur müde lachen…

    Wie haben wir getestet?

    Wir haben uns sehr viel Mühe gegeben, das Tern GSD 10 unter allen möglichen Bedingungen und möglichst ausgiebig zu testen, sofern das innerhalb von rund 1,5 Monaten möglich ist. Ich selber habe mir das Bike vorgeknöpft und damit Einkäufe beim Bauern (säckeweise Mehl und Kartoffeln), im Supermarkt, aber auch im Baumarkt erledigt. Außerdem haben uns Tanja und Alina vom Gundermann & Kinder e.V. aus Wetter unterstützt, die jeweils für rund eine Woche ihren Alltag auf dem schicken Long Tail bestritten haben. Beide haben nicht nur Einkäufe damit erledigt, sondern auch ihre Kids befördert. Besonders zu erwähnen ist noch, dass der Wettergott dem Tern absolut nichts geschenkt hat. Es musste sich unter teils widrigsten Bedingungen beweisen und kam selbst bei Eis und Schnee zum Einsatz. Es war definitiv ein spannender Test mit vielen interessanten Erkenntnissen, die ich euch im Folgenden erläutern möchte.

    • Besser als mit Winterreifen

      Bei Wind und Wetter zum Bauernhof

    • Immer gutes Wetter

      Zum Einkaufen in die Stadt

    • Mit Kind und Kegel durch die historischen Stadtteile

      Lautlose Entdeckungstouren

    • Mit Power über die Ruhr

      Auf steilen Rampen

    • Wie steil darf’s denn sein?

      Im Härtetest auf dem Kopfstein-Uphill

    Tern GSD S10 – Unsere Bewertung

    Was war nicht so gut?

    Beginnen möchte ich mit dem, was mir persönlich nicht so gut gefallen hat. Soviel kann ich schon verraten: Da gibt es ein paar Dinge, besonders lang ist diese Liste jedoch nicht…

    Was im Alltag natürlich eigentlich total praktisch ist, entpuppte sich in Sachen Bikecare als eher hinderlich: Zwar verhindert der vollverpackte Antrieb Matschspritzer an der Hose ebenso wie Ölstreifen, er sorgt aber auch dafür, dass man weder an die Kette (zum Ölen) noch an Kassette und Schaltwerk (zum Reinigen, Pflegen, Einstellen) richtig rankommt. Das Bike zu putzen, ist also immer ein bisschen fummelig.

    Das integrierte Abusschloss gibt ohnehin nur für ganz kurze Boxenstopps einen Hauch von Sicherheit… Weil es aber dann auch noch hin und wieder klemmte und sozusagen zur Arbeit überredet werden musste, blieb es weitestgehend ganz ungenutzt. Bei so einem teuren Rad nimmt man eh lieber gleich ein „richtiges“ Schloss mit. Oder – falls du kein anderes Fahrradschloss besitzt – du investierst in die Abus Rahmenschlosskette, die als perfekter Partner für dieses Schloss angeboten wird.

    Bei voller Ladung saugt der Motor ordentlich am Bosch Akku. Mit nur halber Ladung loszufahren, ist jedenfalls keine gute Idee, außer die geplante Fahrt ist wirklich kurz. Der Hersteller gibt „bis zu 102 Kilometer“ Reichweite an. Davon waren wir meilenweit entfernt. Es mag an der Wetteraner Topografie und den kalten Temperaturen gelegen haben, aber mehr als 50 Kilometer haben wir mit einer Akkuladung selten geschafft. Wer in hügeligem Gelände wohnt und schwere Lasten transportieren will, wird sich also über die Option eines zweiten Akkus freuen.

    Eigentlich fährt sich das Tern GSD wie ein normales Fahrrad. Eigentlich – solange es nicht zu sehr bepackt ist. Je mehr Ladung man draufpackt und vor allem je höher deren Schwerpunkt ist, desto wackeliger fühlt sich das Vorderrad an. Und das ist dann mitunter doch ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Die Grenze ist erreicht, wenn man zum Beispiel lange Balken transportieren möchte. Das funktioniert schlichtweg nicht – das musste das Long John Bullitt einspringen…

    Was war gut?

    Neben vielen Details, auf die ich gleich noch genauer eingehe, gibt es ein paar generelle Dinge, dich im am Tern GSD ziemlich gut finde. Allem voran seine kompakten Ausmaße. Das Bike ist für mich perfekt geeignet, wenn ich „mal eben schnell noch“ was erledigen will. Dann schnappe ich es mir, ziehe es wacker aus der Garage, brauche an nichts weiter zu denken, weil alles fest verbaut ist und fahre einfach los. Das ist mit meinem Bullitt alles ein bisschen komplizierter. Das Bike ist länger, unhandlicher und ich muss immer noch an eine Box, Spanngurte und so weiter denken. Und wenn ich es unterwegs irgendwo parken will, gestaltet sich das auch in der Regel komplizierter. Für die vielen kleinen Alltagsfahrten finde ich das Prinzip Long Tail richtig klasse. Erst, wenn es um längere Fahrten geht und die Lasten schwerer und vor allem länger werden, ist mein Bullitt einfach unverzichtbar. Trotzdem war ich insgesamt total überrascht, wie viel man mit so einem kompakten Fahrrad transportieren kann. Das hätte ich nicht gedacht – insofern hinterließ das Tern GSD einen rundum positiven Gesamteindruck.

    Alina flitzt hier mit ihrer Tochter die enge Rampe der Unterführung am Bahnhof rauf. Ihr fällt das mit dem wendigen Tern total leicht. Mit einem langen Long John Cargobike hätte sie hier vermutlich Probleme bekommen.

    Kompakte Silhouette: Wie ein normales Bike, von vorn…

    …wie von hinten.

    Der Ständer des Tern GSD rastet ein und ist dann blockiert. Das ist eines der besten Features am ganzen Rad, denn so lässt es sich auch bei starkem Gefälle völlig problemlos abstellen.

    Um den Ständer zu lösen, muss man diesen kleinen Hebel am Lenker drücken.

    Welchen Sinn soll so ein Klapplenker haben, wenn sich der Rest vom Bike nicht zusammenfalten lässt? Darüber kann man sicher streiten, wir sind uns aber sicher, dass es Fahrer*Innen gibt, die dieses Feature zu schätzen wissen. Mit beiseite geklapptem Lenker lässt sich das Bike zum Beispiel super platzsparend aufrecht in die Ecke des Kellers stellen. Ich selber habe zwar kein Auto, eine der Testerinnen holte das Tern aber mit ihrem Kombi ab, in den das GSD dank klappbarem Lenker problemlos hineinpasste.

    Dank SR Suntour Federgabel sind auch solche Kopfstein Rüttelpisten wie in Wetter an der Ruhr kein Problem: Tanja und ihre Tochter sind jedenfalls komfortabel unterwegs. Auf diesem Bild ebenfalls zu sehen: der Thule Yepp Maxi-Kindersitz, der perfekt auf den Rahmen passt und sich relativ schnell montieren lässt. Davon passen theoretisch sogar zwei aufs GSD, dann wird es allerdings schon ganz schön kuschelig…

    Wenn Verstellsystem, dann so: Die langen Hebel klemmen den Lenker sicher und lassen sich bei Bedarf einfach lösen. Auf diese Weise kann man das Tern ganz schnell auf unterschiedlichen Fahrer*Innen einstellen – die perfekte Familienkutsche.

    Das „Transporteur Rack“ ist total praktisch, hier passt zum Beispiel eine Getränkekiste problemlos drauf. Und ganz in Schwarz mit dezentem Tern Logo drauf ist es auch noch echt schick.

    Der Sattel besitzt eine Art integrierten „Griff“, was super ist, wenn man das Tern GSD beispielsweise eine Kante hochheben muss.

    Richtig Power: Der Bosch Cargo Line Motor schiebt selbst im hügeligen Wetter mit Straßen bis zu 20 Prozent Steigung auch schwere Lasten mühelos jeden Berg hinauf. Dabei genehmigt er sich allerdings auch ordentlich Akkupower. Ist der Motor aus, wird die Sache träge: Mehr als 33 Kilo Bikegewicht plus Ladung lassen sich in der Ebene noch halbwegs voranbewegen, am Berg hört der Spaß aber ohne E sofort auf.

    Tolles Zubehör: Vor allem die Storm Box gefiel uns richtig gut! Unglaublich, was da alles reinpasst. Kleiner Wermutstropfen: Der An-/Umbau der verschiedenen Zubehöroptionen ist meist ein bisschen fummelig und nicht „mal eben so“ erledigt. Es macht also Sinn, das persönliche, perfekte Setup (gegebenenfalls je nach Jahreszeit) zu finden und dieses – wenn immer möglich – weitgehend beizubehalten.

    Tern GSD S10 – Fazit

    Wie konnte ich nur das „Long Tail“ übersehen? Bei aller Liebe zu meinem Long John Cargobike muss ich ganz ehrlich zugeben: Das Tern GSD S10 ist klein, aber oho! Die kompakte Bauart an sich hat mich total überzeugt. So ein handliches Rad macht im Alltag einfach Spaß und reicht in vielen Fällen total aus. Nur bei langen Gegenständen kommt dieses Prinzip an seine Grenzen, hier ist ein Long John deutlich leistungsfähiger. Das Tern GSD ist jedenfalls perfekt geeignet für Singles und junge Familien, die in ihrem Alltag keine Lust mehr aufs Auto haben. Mit dem kräftigen Bosch Antrieb sind selbst schwere Lasten kein Problem. Das Rad lässt sich ruckzuck auf verschiedene Fahrer*Innen einstellen und niemand muss sich großartig daran gewöhnen, weil es sich beinahe fährt wie ein normales Fahrrad. Fazit von mir, aber auch von unseren beiden Testerinnen Alina und Tanja: Dieses Bike ist uneingeschränkt empfehlenswert und macht einfach Spaß!

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    4 Gedanken zu diesem Beitrag

    • Avatar Frank sagt:

      Hallo Martin,
      ein interessanter Test – vielen Dank!
      Wir fahren (neben einem VeloLab-Karo-Lastenrad) auch das GSD (altes Modell – haben dafür unser Kargon Lastenrad verkauft) und zum reinigen und putzen etc. stelle ich das Rad einfach senkrecht hin; das ist ja ebenfalls ein tolles Feature des GSD. So komme ich auch an schwer erreichbare Stellen ganz gut heran.
      Das nur so zur Info.
      Dankeschön für einen weiteren informativen Artikel!

    • Avatar Friedrich sagt:

      Schöner Artikel zum Longtail. Bestärkt mich in meinen Bemühungen, ein Langtail als Nachfolger für die Libelle anzuschaffen.
      Longtails finde ich persönlich, auch wenn ich noch keins gefahren bin, deutlich handlicher als Longjohns. Ideal also für die täglichen Fahrten und auch das schnelle Abstellen in der City.

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