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lifeCYCLE Filmtipp: French Divide – durch Frankreich von Nord nach Süd

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Viele kennen die Tour Divide. Deutlich unbekannter ist wohl der französische Ableger dieses Langstrecken-Bikepacking-Events: die French Divide, um die es in dieser mehrteiligen Serie geht.

Inhalt

Was ist die French Divide?

Das französische Tour-Divide-Pendant

Der Winter ist da und mit ihm viel Dunkelheit und Zeit zum Träumen. Unser neuer Filmtipp geht deswegen auch etwas länger, beziehungsweise hat gleich mehrere Teile zu bieten. Es geht um beziehungsweise durch eins unserer Lieblingsländer: Frankreich. Sicher kennen sehr viele die Tour Divide, aber viel unbekannter ist wohl der französische Ableger dieses Langstrecken-Bikepacking-Events, die French Divide. Wie viele Veranstaltungen mit diesem Namen geht es einmal quer durchs ganze Land und das zum überwiegenden Teil Offroad. In unserem mehrteiligen Filmtipp kannst du dir ansehen, was das bedeutet.

Wein, Baguette und...: Radfahren.

Frankreich ist ein radverrücktes Land! Jedenfalls trägt unser Nachbarland diesen Stempel schon seit vielen Jahren. Wer das genauer untersucht, der kommt zu dem Schluss: Das scheint so zu stimmen. Das größte professionell ausgetragene Radrennen der Welt (die Tour de France) ist natürlich ein klares Indiz dafür. Auch das vermutlich bekannteste Brevet der Welt (Paris-Brest-Paris) findet teils in Frankreich statt. Und auch ein weiteres sehr berühmtes und sagenumwobenes Eintagesrennen ist hier zu Hause, nämlich Paris-Roubaix. Aber alle, die selbst schon mal in Frankreich mit dem Rad unterwegs waren können sicher bestätigen: In Frankreich gehört das Fahrrad zum Kulturgut wie Wein und Baguette.

Frankreich bietet wunderbare Wege Onroad…
Foto: aus dem Film

…und Offroad. Foto: aus dem Film

Beeindruckende Fakten

Bei der French Divide gilt es 2.275 Kilometer und über 32.000 Höhenmeter in maximal 15 Tagen zurückzulegen. Dabei sind 82 Prozent der Route Naturwege in sämtlichen Ausprägungen. Die French Divide fand in diesem Jahr trotz Corona und bereits zum fünften Mal statt. Seit der zweiten Auflage wird das Bikepacking-Abenteuer auch von einem Filmteam begleitet. Die Aufnahmen fangen sehr ausführlich die Befindlichkeiten der Teilnehmer und die Streckengegebenheiten ein. Aber vor allem hören wir aus den O-Tönen immer wieder heraus, wie radsportverrückt und hilfsbereit ein Großteil der Franzosen sind.

Der Mensch links im Bild richtete in seinem Haus spontan eine kleine Verpflegungsstelle ein, als er merkte, dass die French Divide an seiner Haustür vorbeiführt. Foto: aus dem Film

French Divide Filmtipp: Die Story

Tolle Bilder, gute Musik

Eine echte Handlung gibt es also mal wieder nicht. Es gibt aber dafür viel französisch, tolle Bilder, auch mal richtig gute Musik und viele Möglichkeiten, den ein oder anderen Tipp für das eigene nächste Bikepacking-Abenteuer mitzunehmen. In Sachen intime Einblicke inklusive einiger geöffneter Blusen halten die Filmchen auch einiges bereit. Uns verleiten die Aufnahmen außerdem zu der durchaus gewagten These, dass die französischen Radfahrer doch lieber zum Bier, statt zum Rotwein greifen. Das muss aber noch genauer Untersucht werden.

Zum allergrößten Teil führt die Strecke abseits von großen Straßen durch die vielfältige Natur Frankreichs. Foto: aus dem Film

Über die Protagonisten

Die Protagonisten alle einzeln aufzuzählen ist natürlich keine Option. Wenn du wissen willst, wie genau die Namen aller im Video vorkommenden Fahrer lauten, musst du schon einen Blick auf die Ergebnisliste werfen. Auf zwei dieser Namen wollen wir dennoch kurz eingehen. Der wohl berühmteste Teilnehmer und Erstplatzierte war Sofiane Sehili, welcher schon einige solcher Rennen, darunter auch das Atlas Mountain Race, für sich entschieden hat. Daneben wollen wir noch den super sympathischen und einen der wenigen Deutschen der French Divide 2020 vorstellen: Sven „Biketourer“. Das ist vermutlich nicht sein richtiger Name (falls doch wäre das ziemlich cool), aber auch er hat in seinem YouTube-Channel einige Filme seines Abenteuers hochgeladen. 

Sven „Biketourer“ war einer der wenigen deutschen Teilnehmer. Foto: aus dem Film.

French Divide – Die Serie

Teil 1: Hot Beginning

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Martin Staffa

Martin Staffa

Martin hat die Leidenschaft für Fahrräder von seinem Vater geerbt, der in der ehemaligen DDR auf der Bahn mit starrer Nabe unterwegs war. Seit über zwölf Jahren ist er nun fast täglich auf schnellen und schmalen Reifen unterwegs. Aktuell schreibt er seine Masterarbeit zum Thema Lastenfahrräder und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Waimar.

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