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Voll Hip oder eher Hop? Mantona Elements Pro Foto-Hipbag

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Wenn man gerne mit dem Rad reist und das Ganze auch noch gerne fotografisch festhält, steht man immer vor dem Problem: Wohin mit der Kamera? Man muss gut dran kommen, sie soll gut geschützt sein und am besten nicht im allgemeinen Taschen-Chaos untergehen.  Ein bisschen gesucht – und die Mantona ElemtsPro Hipbag gefunden.

Inhalt

Neulich habe ich zum ersten mal eine normale Hipbag mit auf Bikepacking Tour gehabt und war –zu meiner eigenen Überraschung – sehr angetan davon. Die Tasche saß extrem unauffällig, ich habe sie quasi nicht gespürt. Die Gegenstände darin waren immer schnell griffbereit. So kam ich viel schneller an mein Portemonnaie oder Handy, als wenn ich es aus dem Rucksack fummeln muss. Im Vergleich zu einer Oberrohrtasche passt einfach mehr rein. Und so kam ich auf die Idee, mal nach einer Foto Hipbag zu suchen.

Mantona hipbag fototasche walser
Eine Spiegelreflexkamera passt so gerade eben rein – die Foto Hipbag ist nicht zu groß und nicht zu klein. Man könnte also sagen: gewichtsoptimiert.
Mantona hipbag fototasche walser
Der Zugriff von oben erscheint praktisch. Einfach die Tasche vom Rücken nach vorn auf den Bauch drehen und schon kommt man easy an die Kamera dran.
Mantona hipbag fototasche walser
Kleine Taschen an den Hüftgurten bieten Platz für Kleinkram, wie Handy oder Geld. Die Taschen sind allerdings nicht gegen Regen geschützt.
Mantona hipbag fototasche walser
Kleine Abstriche muss man bei dem Preis machen: die Tasche ist nicht wasserdicht. Diese Regenhülle soll die Kamera dennoch schützen, wenn es feucht von oben kommt.

Die Mantona Foto Hipbag

Tatsächlich ist das offenbar ein Produkt, das längst nicht jeder Taschenhersteller im Programm hat. Die Ausbeute meiner Recherche war durchaus überschaubar. Am Ende landete ich beim Foto-Versender Walser, der eine kleine, handliche Foto Hipbag von seiner Eigenmarke Mantona im Programm hat, die gerade mal 54,90 Euro kostet und nochmal 10 Euro günstiger wird, wenn man den Newsletter abonniert (den man ja sofort wieder abbestellen kann, wenn einen das stört). Also:  44,90 Euro – damit war die „ElementsPro 10“ klar mein Favorit, auch wenn eine gewisse Skepsis blieb. Denn wir alle wissen: Wer billig kauft, kauft oft zweimal.

Erster Eindruck

Schon am nächsten Tag klingelt der Postbote. Mal abgesehen von einem riesigen Pappkarton mit Unmengen Knallfolie und einem entsprechenden Müllberg macht die Tasche einen durchaus guten Eindruck. Alles wirkt solide verarbeitet. Von der Größe her passt so gerade eben eine gängige Spiegelreflex Kamera rein, die mit dicken Polstern, wie für Fototaschen üblich, gut geschützt erscheint. Eine Öffnung an der Taschenseite ermöglicht seitlichen Zugriff, dank einer variablen Abtrennung im Innenteil erhält man hier auf Wunsch separaten Raum für weiteres Zubehör, z.b. eine kleine Kompaktkamera oder ein Objektiv. Dank breiter Hüftgurte sitzt die Tasche beim ersten Anproben gut und sicher. In den Gurten befinden sich auf beiden Seiten kleine Fächer für zum Beispiel das Smartphone, Geld oder ein Minitool. Das Material wirkt robust, ist gut gepolstert und soll atmungsaktiv sein. Ein integrierter Regenschutz deckt im Fall des Falles die Tasche komplett ab, so dass die Kamera geschützt bleibt.

Fazit Mantona Elements Pro Foto Hipbag

Alles in Allem macht die „ElementsPro 10“ einen guten Eindruck. Der Platz reicht gerade aus für eine Spiegelreflexkamera. Die Tasche ist also genau so groß, wie sie sein muss und kein Stück größer. Die Verarbeitung wirkt robust, die Tasche insgesamt durchdacht. Ich kann es kaum abwarten, auf meiner nächsten größeren Tour herauszufinden, ob das Prinzip Hipbag für mich funktioniert und ob die Mantona Tasche hält, was der erste Eindruck verspricht.

Infos: https://www.foto-walser.de

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Martin Donat

Martin Donat

Erfahren im Abenteurern. Seit 20 Jahren in der bunten Fahrradwelt unterwegs. Aus der Leidenschaft wurde ein Job: Seit zwei Jahrzehnten ist Martin als Redakteur, Fotograf und „Mädchen für alles“ tätig. Rennräder, Gravel- oder Mountainbikes sind seine Welt und das Thema Nachhaltigkeit ist für ihn mehr, als ein Modewort.

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