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Nachhaltig made in Sauerland: SKS „Airworx 10.0“ im Test

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SKS ist ein echter Schutzblech-Pionier: Seit 1921 schon verlassen die praktischen Teile das Werk im Sauerland. Wenig später begann die Produktion der ersten SKS Luftpumpe und mit dem „Rennkompressor“ hat SKS ein Produkt mit echtem Kultstatus im Programm. Aber wie ist es ums Thema Nachhaltigkeit bestellt? Wir haben uns das mal angeschaut und die SKS Airworx 10.0 einem Test unterzogen.

Inhalt

SKS Luftpumpen und die Nachhaltigkeit

Regional und verantwortungsvoll

Inwiefern agiert SKS nachhaltig? Da gibt es viele Maßnahmen. Eine ganz wichtige: Fast alles wird selber hergestellt. In Zahlen: rund 98 Prozent aller Teile. Nur wenige Elektronikteile kommen von außerhalb. Kleinere Arbeitsschritte wie das Pulverbeschichten oder die Herstellung einiger Metallteile werden von Betrieben aus der Region ausgeführt, um sie zu fördern und um unnötige Transportwege zu vermeiden. Für die Vormontage von Produktdisplays für Bikeshops arbeitet SKS beispielsweise mit den Caritas Werkstätten in der nahen Umgebung zusammen.

SKS Luftpumpen und Schutzbleche: Qualität aus dem Sauerland

Ein ganz wichtiger Punkt ist aber auch die Qualität der Produkte. Eine SKS-Pumpe zum Beispiel soll lange halten. Geht sie doch mal kaputt, kann fast alles repariert werden. Und auch in Sachen Mitarbeiterführung ist SKS total nachhaltig unterwegs: Es gibt sogar einen Fitnessbereich in der Firma mit Spinningkursen, Rückenschulungen und so weiter. In unserem kurzen Video bekommst du einen visuellen Eindruck vom Produktionsstandort in Sundern. 

Im Test: Die SKS Luftpumpe „Airworx 10.0“

SKS Luftpumpen: Mehr als ihr guter Ruf?

Beginn des Tests: Januar 2020.

Oh Schreck: Die Pumpe ist defekt! Ein echter Stimmungskiller vor einer Radtour, wenn man soeben bemerkt hat, dass dem Reifen eine Portion Luft fehlt. Wohl dem, der eine Qualitätspumpe mit nachhaltiger Ersatzteileversorgung besitzt. SKS-Pumpen haben genau diesen Ruf. Wir testen die Airworx 10.0 und finden heraus, ob sie hält, was der gute Ruf von SKS verspricht.

Unser Testobjekt. Die SKS Luftpumpe macht einen robusten und hochwertigen Eindruck.

SKS Airworx 10.0: hochwertig und regional

Der Rennkompressor von SKS besitzt einen beinahe makellosen Ruf als zuverlässiges Arbeitstier mit hervorragendem Ersatzteilservice. Aber gilt das auch für andere SKS Luftpumpen? Der gute Ruf des alteingesessenen Unternehmens aus Sundern im Sauerland lässt es jedenfalls hoffen. SKS produziert hier auf eine sehr sympathische Art: Man versucht, möglichst lokal zu agieren und vergibt auch externe Arbeitsschritte an Unternehmen aus der Region. Dabei werden sogar soziale Projekte wie die Caritas Werkstätten integriert. Für alle SKS-Pumpen liegen dauerhaft sämtliche Ersatzteile bereit, die Kunden zum Beispiel auf Events teils kostenlos erhalten, wenn die eigene SKS Luftpumpe den Geist aufgibt. So lässt sich heute noch ein zwanzig Jahre alter Rennkompressor reparieren – das finden wir doch schonmal klasse!

„made in Germany“ – genauer gesagt: „made in Sauerland“. SKS produziert mit nachhaltiger Unternehmensphilosophie in Sundern.

Dank großem Manometer lässt sich jederzeit zuverlässig der Reifenluftdruck ablesen.

Großes Volumen – viel Schub!

Spiegelt sich diese Unternehmensphilosophie im Erscheinungsbild der „Airworx 10.0“-Standpumpe wieder? Auf alle Fälle! Man kann die Fahrradpumpe durchaus als voluminös bezeichnen. Das große Standrohr sowie der Pumpenfuß sind aus Metall gefertigt, ansonsten kommt relativ viel Kunststoff zum Einsatz. Alles wirkt aber wertig und stabil. Dank breiter Gummigriffe liegt der Pumpengriff gut in der Hand. Das große Manometer wirkt sehr vertrauenerweckend. Der Pumpenkopf funktioniert für alle gängigen Ventilarten und lässt sich dank mitgelieferter Adapter sogar zum Aufpumpen von Bällen oder Luftmatratzen benutzen.

Dank großem Manometer lässt sich jederzeit zuverlässig der Reifenluftdruck ablesen.

Großes Volumen – viel Schub!

So weit, so gut. Und wie pumpt nun diese SKS Luftpumpe? Anfangs mussten wir uns ein wenig mit dem Pumpenkopf anfreunden. Irgendwie wollte die Luft nicht strömen, irgendwie ging es auf einmal – offenbar muss der Ventilkopf nach unten gerichtet sein, also das Ventil sozusagen in unterster Position auf dem Boden platziert. Seitdem sind wir aber gute Kumpels! Einmal aufgesteckt befördert die Airworx mit ordentlich Schub Luft in den Reifen. Ob mit wenig Druck am MTB oder mit 5 Bar am Rennrad – der Kraftaufwand ist immer überschaubar und man benötigt erstaunlich wenige Pumpstöße bis zum gewünschten Druck, den man übrigens am Manometer zuverlässig ablesen kann. Beim Pumpen fanden wir zwar, dass der Metallfuß stabiler aussieht, als er tatsächlich ist (irgendwie wackelt alles ein bisschen) – das tut der Funktion aber überhaupt keinen Abbruch. Nach der Benutzung werden Schlauch und Pumpenkopf „eingehängt“, sodass die Pumpe ordentlich verstaut auf ihren nächsten Einsatz wartet.

Kleines Update Januar 2021:

Bislang verrichtet die SKS Luftpumpe klaglos ihren Dienst. Es gibt rein nichts zu meckern.

Fazit & Facts: SKS Luftpumpe Airworx 10.0

  • Preis: 42,99 Euro
  • max. Druck: 10 bar
  • Ventilanschlüsse: AV, SV, DV
  • Garantie: 5 Jahre
  • Mehr Infos: zur Hersteller-Webpage

Der erste Eindruck war hervorragend und dieser Eindruck wurde bislang nicht getrübt. Wirklich spannend wird es aber ja auch erst noch! Wie schlägt sich die SKS Pumpe über die Jahre? Mit fünf Jahren Garantie legt SKS schonmal ordentlich vor. Wir werden fleißig pumpen und dieser Seite hier ein Update verpassen, sobald Erwähnenswertes passiert.

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Wer hat’s geschrieben?

Eine Antwort auf „Nachhaltig made in Sauerland: SKS „Airworx 10.0“ im Test“

  1. Die Pumpe macht für den Preis, was sie machen soll. Die oben angebrachte Druckanzeige ist gut abzulesen und der angezeigte Druck vergleichbar mit meiner anderen Pumpe.
    Der Schlauch ist relativ steif. Dies zeigt sich bei kälteren Temperaturen verstärkt.

    Leider hat die Pumpe das Potenzial, dass sich der Nutzer beim niederdrücken des Kolbens einklemmen kann. Dies ist leider schon vorgekommen und an den Hersteller kommuniziert worden. Dieser sieht hier aber keinen Handlungsbedarf. Das dies auch anders geht, sieht man bei anderen Herstellern.

    Zum einklemmen in Kniehöhe kann es kommen, wenn die Pumpe bei größerem Druck mit dem Bein Fixiert (gegengehalten) wird.

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