Oh Schreck: Die Pumpe ist defekt! Ein echter Stimmungskiller vor einer Radtour, wenn man soeben bemerkt hat, dass dem Reifen eine Portion Luft fehlt. Wohl dem, der eine Qualitätspumpe mit nachhaltiger Ersatzteileversorgung besitzt. SKS-Pumpen haben genau diesen Ruf. Wir testen die Airworx 10.0 und finden heraus, ob sie hält, was der gute Ruf von SKS verspricht.

Der Rennkompressor von SKS besitzt einen beinahe makellosen Ruf als zuverlässiges Arbeitstier mit hervorragendem Ersatzteilservice. Aber gilt das auch für andere Pumpen aus dem Hause SKS? Der gute Ruf des alteingesessenen Unternehmens aus Sundern im Sauerland lässt es jedenfalls hoffen. SKS produziert hier auf eine sehr sympathische Art: Man versucht, möglichst lokal zu produzieren und vergibt auch externe Arbeitsschritte an Unternehmen aus der Region. Dabei werden sogar soziale Projekte wie die Caritas Werkstätten integriert. Für alle SKS-Pumpen liegen dauerhaft sämtliche Ersatzteile bereit, die Kunden zum Beispiel auf Events teils kostenlos erhalten, wenn die eigene SKS Pumpe den Geist aufgibt. So lässt sich heute noch ein zwanzig Jahre alter Rennkompressor reparieren – das finden wir doch schonmal klasse!

„made in Germany“ – genauer gesagt: „made in Sauerland“. SKS produziert mit nachhaltiger Unternehmensphilosophie in Sundern.
Dank großem Manometer lässt sich jederzeit zuverlässig der Reifenluftdruck ablesen.
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Spiegelt sich diese Unternehmensphilosophie im Erscheinungsbild der „Airworx 10.0“-Standpumpe wieder? Auf alle Fälle! Man kann die Pumpe durchaus als voluminös bezeichnen. Das große Standrohr sowie der Pumpenfuß sind aus Metall gefertigt, ansonsten kommt relativ viel Kunststoff zum Einsatz. Alles wiurkt aber wertig und stabil. Dank breiter Gummigriffe liegt der Pumpengriff gut in der Hand. Das große Manometer wirkt sehr vertrauenserweckend. Der Pumpenkopf funktioniert für alle gängigen Ventilarten und lässt sich dank mitgelieferter Adapter sogar zum Aufpumpen von Bällen oder Luftmatrazen benutzen.

Trotz Kunststoff-Teilen: An der Airworx wirkt alles äußerst robust.

Soweit, so gut. Und wie pumpt das gute Stück? Anfangs mussten wir uns ein wenig mit dem Pumpenkopf anfreunden. Irgendwie wollte die Luft nicht strömen, irgendwie ging es auf einmal – warum auch immer. Seitdem sind wir aber gute Kumpels! Einmal aufgesteckt befördert die Airworx mit ordentlich Schub Luft in den Reifen. Ob mit wenig Druck am MTB oder mit 5 Bar am Rennrad – der Kraftaufwand ist immer überschaubar und man benötigt erstaunlich wenige Pumpstöße bis zum gewünschten Druck, den man übrigens am Manometer zuverlässig ablesen kann. Beim Pumpen fanden wir zwar, dass der Metallfuß stabiler aussieht, als er tatsächlich ist (irgendwie wackelt alles ein bisschen) – das tut der Funktion aber überhaupt keinen Abbruch. Nach der Benutzung werden Schlauch und Pumpenkopf „eingehängt“, sodass die Pumpe ordentlich verstaut auf ihren nächsten Einsatz wartet.

SKS Airworx 10.0

  • Preis: 42,99 Euro
  • max. Druck: 10 bar
  • Ventilanschlüsse: AV, SV, DV
  • Garantie: 5 Jahre
  • Mehr Infos: zur Hersteller-Webpage

Das ist unser erster Eindruck. Ehrlich gesagt waren wir wenig erstaunt, dass dieser so gut ist. Wirklich spannend wird es aber ja auch erst noch! Wie schlägt sich die SKS Pumpe über die Jahre? Mit fünf Jahren Garantie legt SKS schonmal ordentlich vor. Wir werden fleißig pumpen und dieser Seite hier ein Update verpassen, sobald Erwähnenswertes passiert.


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