Test: Wolf Tooth – EnCase Ausgabe #10, Tests
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Wie ärgerlich, wenn einen unterwegs mal eine Panne ereilt. In so einer Situation ist das gute, alte Minitool Gold wert – wenn man es nicht mal wieder vergessen hat. Wolf Tooth verspricht die Lösung dieses Problems mit einem Minitool, das im Lenker verschwindet und so immer dabei ist.

Kennt ihr das? Vor lauter Lust aufs Radfahren habt ihr mal wieder die Hälfte vergessen, unter anderem euer Minitool. „Es wird schon gut gehen“, das habe ich mir schon oft gesagt und meistens ist es auch so. Aber eben nur meistens. Wie ärgerlich, wenn einen unterwegs wirklich mal eine Panne ereilt. Es muss gar nichts Wildes sein – schon eine lockere Schraube kann einem den Fahrspaß mächtig vermiesen. Und in so einer Situation ist das gute, alte Minitool Gold wert – wenn man es dabei hat. Wolf Tooth verspricht die Lösung des Problems mit einem Minitool, das im Lenker verschwindet. So ist das Wolf Tooth EnCase immer dabei und kann eigentlich nicht vergessen werden.

Was kann das Wolf Tooth EnCase?


Alle Einzelteile des Wolf Tooth EnCase
Auseinandergepflückt: So wird deutlich, dass eine ganze Menge Funktionen in das kleine Wolf Tooth EnCase integriert sind.
Verschwindet im Lenker!
Das alles passt in die Lenkerenden. Links sowie recht.
Zusammengebaut sieht das dann zum Beispiel so aus. Hier mit Speichenschlüssel-Funktion.

Neben der Eigenschaft, dass es in die Lenkerenden passt, bietet das Wolf Tooth EnCase folgende Werkzeuge: Auf einer Seite finden verschiedene Inbusschlüssel (2, 2,5, 3, 4, 5, 6 und 8 mm), Torx- Schlüssel (T10, T25 und T30) sowie ein Speichenschlüssel und ein Ventileinsatzschlüssel Platz. Im anderen Lenkerende verschwinden ein Kettennietendrücker und ein Tubeless-Reparaturset. Übrigens kann man die Tools auch einzeln kaufen und nur eine Lenkerseite damit bestücken. Wenn dir das ganze Kit zu teuer ist und du auf Tubeless-Reparaturset und Kettennietendrücker verzichten kannst, reicht dir vielleicht ja auch das Inbus- und Torx-Set, das einzeln mit 56 Euro zu Buche schlägt.

Wie funktioniert das Wolf Tooth EnCase?


So sieht es optimaler Weise aus. Es gelang mir aber so hübsch nur an der linken Lenkerseite.

Positiv: Das Wolf Tooth EnCase wirkt sehr hochwertig und robust. Die einzelnen Bits sind durch einen Magnet gesichert, sodass nicht alles auseinander fliegt, wenn man den zusätzlich sichernden Gummiring entfernt, um ein Bit herauszunehmen. Zudem sind die Tools im Lenker und durch die schützende Gummihülse perfekt vor Wasser und Schmutz geschützt. Last but not least ergibt die Werkzeugauswahl Sinn, sodass man unterwegs für die gängigsten Pannen gewappnet ist. Vor allem aber kann man die Tools nicht mehr vergessen, wenn man sie einmal montiert hat.

Negativ: Beim Preis des Wolf Tooth EnCase habe ich schonmal ordentlich geschluckt. Egal, was es kann: 129 Euro sind für ein Minitool eine Stange Geld. Grundsätzlich bekommt man dafür ein schönes Produkt, dessen Eigenschaften Sinn ergeben. Im Grunde funktioniert auch alles ganz hervorragend. Einziges (bei mir allerdings deutliches) Manko: Es gelang mir nur schwer, eines der beiden Tools bündig mit dem Lenkerende abschließen zu lassen. Das ist natürlich ein grundsätzliches Problem: Die Tools werden eben als „Endkappen“ nur aufgesteckt und nicht wirklich fixiert. Ich könnte mir vorstellen, dass das Problem bei geraden Mountainbikelenkern nicht auftritt, beziehungsweise generell vom Lenkermodell abhängig ist. Wolf Tooth gibt ja selber Lenker an, bei denen es nicht passt. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde mich eine echte Klemmung im Lenker wünschen. Dann wären die kleinen Tools für mich ziemlich perfekt!

Wolf Tooth – En-Case

  • Preis: 129 Euro
  • Funktioniert sowohl mit Carbon- als auch mit Aluminiumlenkern.
  • Der minimale innere Lenkerdurchmesser beträgt 17,5 mm.
  • Bekanntermaßen inkompatible Lenker: Syntace Vector, Diety Skywire, Jones H-Bar Loop SG 2.5, Chromag BZA, BMC RCB01, S-Works Hover Carbon

Fazit


Ein durchdachtes und absolut wertiges Produkt, das total Sinn macht und Gold wert ist für alle Fahrer, die gerne mal was vergessen oder einfach jeden Millimeter Platz am Bike optimal nutzen wollen/müssen. Bauartbedingt ist die Montage etwas fummelig und man muss – im Vergleich zu größeren Tools – ein paar Kompromisse in Sachen Handhabung eingehen, zudem ist der Preis ziemlich deftig – dennoch hält das raffinierte  Tool, was es verspricht.



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