lifeCYCLE Filmtipp: It’s Your Ride

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Its Your Ride bildet das Gefühl ab, im Sommer durch die Straßen einer Großstadt zu fetzen.

Aufgepasst, jetzt wird es ganz persönlich. Es ist wohl kein Geheimnis, dass in der lifeCYCLE-Redaktion einige an längst vergessenen Tagen eine starke Affinität zu Fixed Gear Bikes hatten. Das zählt auch für mich und dieser Film ist schuld daran. Aber er ist so viel mehr. Eine Ode an den Sommer, das Radfahren in der Großstadt und vor allem das Gefühl: die Stadt gehört mir.

Der Film Its Your Ride zeigt das Große Ganze.
Im Großen und Ganzen, ganz schön klein: der Film zeigt das große Ganze, …
Foto: aus dem Film
Es sind die Details die zählen, auch im Film Its Your Ride.
… aber auch viele kleine Details. Foto: aus dem Film

Die ersten sommerlichen Tage und warmen Nächte sind endlich da. Kurze Hose, Flutsch Finger und draußen sein, einfach genial. Noch schöner lässt sich das alles auf dem Fahrrad genießen. Als der große Hype um Fixies bereits in vollem Gange war, wusste ich noch nicht, ob ich auch aufspringen will. Nachdem ich mir allerdings im Früh-Sommer 2012 (ohne Übertreibung) täglich den Clip „It’s Your Ride“ reinzog, konnte ich nicht mehr anders und baute mir mein eigenes Fixie auf. Doch damit nicht genug, ich wollte die gesamte Palette an coolen Fixie-Skills und Accessoires. Fortan verbrachte ich dutzende Stunden beim Skidden, Trackstand und cruisen durch die Stadt. Natürlich mit der passenden Kurierumhängetasche.

Ein Traum in blau-weiß. Mein Fixie war das schönste der Stadt.
Mein Fixie war mein ganzer Stolz. Ich hatte ja auch jedes Teil einzeln selber rausgesucht und angebaut.

Seitdem beschreibt kein Bild, kein Song und kein Film den Sommer für mich so gut wie „It’s Your Ride“. Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich Alfred Bobé Jr. in drei Minuten und 47 Sekunden auf den Straßen von New York begleite. Natürlich ist der Clip eigentlich als Werbung für den Reifenhersteller Hutchinson gedacht. Am Ende ist es aber eine Hommage an den Sommer, die Großstadt und wie durch Verkehr in Kombination mit der eigenen Mobilität eine Synergie entstehen kann.

Story


Die Handlung ist dementsprechend eher Zweitrangig bis nicht existent. Das Augenmerk liegt vielmehr auf den beiden Hauptdarstellern und ihren beiden Bikes. Natürlich stehen auch die offensichtlich unverwüstlichen Reifen im Vordergrund. Besonders zu betonen ist aber auch die Betrachtung des großen Ganzen von oben, dem Gewusel der Stadt im Kontrast zu den kleinen Details am Fahrrad oder der Messenger Bag. Die darauf flanierende Musik ist sowieso schon sensationell eingebunden, aber erreicht mit dem retardierenden Moment bei Minute 2:48 ihren Höhepunkt.

Die Großstadt ist ein genialer Platz um im Sommer mit dem Fahrrad darin seinen Spaß zu haben.
Mit dem Fixie durch den urbanen Dschungel, in kurzer Hose und T-Shirt: Genial! Foto: aus dem Film

Über die Protagonisten


Auf gar keinen Fall soll auch die zweite Protagonistin des Films unerwähnt bleiben. Fatimah Durkee spielt eine wichtige und ausgleichende Rolle zum coolen Fixie Dude Alfred Bobé Jr.. Sie spielt zwar eine wichtige Rolle im Film, aber sonst lässt sich nichts über sie in den Weiten des Internets erfahren. Bei Alfred Bobé Jr. trifft genau das Gegenteil zu. Er war für über 20 Jahre Fahrradkurier in New York City, ist absolute Kultfigur und gewann fünf mal das vermutlich größte Alleycat der Welt (Monster Track). Er ist Vater von drei Söhnen und neben seiner Leidenschaft fürs Radfahren surft er für sein Leben gern.

Noch heute ein mega cooler Dude: Alfred Bobé Jr. Foto: quiquebuenocc

Der Film


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