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lifeCYCLE Filmtipp: Dirty Kanza 2019 – EF gone Racing

Das Dirty Kanza Race ist wohl das bekannteste Gravel-Event der Welt. In diesem Jahr waren zum allerersten Mal Profiradsportler am Start. Das fanden nicht alle gut.

Inhalt

Die soggenanten "Farmroads" in den USA haben meistens beste Voraussetzung für Gravel-Fans. So wie diese Straße hier.
Typisch für das Dirty Kanza: Schnurgerade Schotterpisten. Bild: Aus dem Film.

Dirty Kanza 2019: Über den Hype vom Gravel und World Tour Fahrer

Es ist wohl jedem aufgefallen, der sich mit dem Thema Radsport ein wenig beschäftigt: Gravel ist das neue Ding! Oder ist es schon längst drüber? Nicht nur, dass es eine undurchdringliche Flut an neuen Bikes auf dem Markt gibt, die genau dieses Spektrum abdecken. Auch alle anderen kommerziellen und unkonventionellen Quellen sprießen aus allen Öffnungen des Fahrrad-Universums mit der Gravel Semantik. Dazu gehören: neue Klamotten, extra Gravel-Schuhe, spezielle Gravel-Podcasts und, und, und. Gar nicht erst zu Reden von den Diskussionen um das Thema. Im Wesentlichen gibt es da die Hater („Das ist doch nur eine Marketing-Masche der Unternehmen“) und die Lover („Gravel ist einfach das geilste überhaupt – Freiheit pur„) und dazwischen jene, die versuchen Gravel zu definieren.

Dirty Kanza
Klar sind beim bekanntesten Gravel-Event der Welt, dem Dirty Kanza, auch alle bekannten Marken vertreten. Bild: Aus dem Film.

Warum diese Vorrede angebracht ist, wird einem beim Schauen dieses Films klar. Was er zur bieten hat, geht über gewaltige und schön inszenierte Bilder mit Dramatik und musikalischer Untermalung hinaus. Er zeigt, wie weit der Hype um Gravel Mitte des Jahres 2019 gekommen ist. So weit nämlich, dass sich ein professionelles World Tour Team an den Start des zur Zeit bekanntesten und prestigeträchtigsten Gravel-Rennens der Welt, dem Dirty Kanza, begibt und einen außerordentlich geschmackvollen Film darüber strikt. Das Team Education First geht in das komplett ausgebuchte 200 Meilen (ca. 322 km) Rennen, mit grob 1.200 anderen Fahrern und löste damit die Kontroverse aus, ob die Seele des Gravel damit zerstört wird. Im ersten Jahr der Veranstaltung (2004) standen ganz genau 36 Menschen am Start.

Von oben sieht es aus, wie ein ganz normales Straßenradrennen.
2004 noch 36, heute 1200 Fahrer beim Klassiker, den 200 Meilen. Bild: Aus dem Film.

Story


Die Storyline ist absolut eingängig, spannend und kurzweilig. Man lernt die drei Protagonisten (Taylor Phinney, Alex Howes, Lachlan Morton) in ihrem privaten Umfeld kennen. Damit baut man auch gleich einen persönlichen Bezug zu den Dreien auf. Die letzten Tage vor dem Rennen werden damit eingeleitet und dem gespannten Zuschauer präsentiert. Immer steht die Frage im Raum, wie sich eigentlich waschechte Profis bei so einem Rennen schlagen. Ein wenig dramatisch wird das ganze durch Lachlan Morton. Er ist „Sick as a dog“. Trotzdem gehen alle gemeinsam an den Start. Natürlich in der ersten Reihe. Was dann folgt, kann man als Gravelliebhaber einfach nur genießen. Ein spannender und persönlicher Rennbericht der drei, untermalt mit Bildern, die einfach nur Hunger machen, daran auch mal teilzunehmen. Ganz kurios und eigentlich auch verstörend, ist die Abschlußrede von Tylor Phinney. Er richtet sich an die Gravel-Comunity und beschwört, dass er wirklich nicht die Absicht hat das neue Ding (Gravel) kaputtzumachen.

Allein kann es sicher auf diesen langen geraden auch sehr schnell langweilig werden...
Den dritten aus dem Team hatten die beiden schnell verloren. Bild: Aus dem Film.

Über die Filmemacher


Die drei Profiradsportler und World Tour Fahrer Lachlan Morton, Alex Howes und Taylor Phinney (v.l.n.r.).
Nicht die Filmemacher, aber die Protagonisten aus dem Film. Bild: Aus dem Film.

Rapha Films ist ein YouTube-Channel des gleichnamigen Bekleidungsherstellers – Rapha, aus London. Sie produzieren nicht nur Kleidungsstücke, sondern auch verschiedene andere Produkte wie Schlafsäcke und Freizeitbekleidung. Das Unternehmen hat sich ziemlich schnell als Lifestyle Marke in der Radwelt einen Namen gemacht. Allerdings gilt Rapha unter manchen Kritikern auch als elitäre Schnick-Schnack-Marke ohne Seele. Verschiedene Marketing-Kampagnen führt das Unternehmen durch, um diesem Ruf gerecht zu werden, darunter auch ihren YouTube-Channel. Dort sieht man hauptsächlich Rapha Testimonials und Athleten in kurzen und mittellangen schönen Filmchen.


https://www.youtube.com/watch?v=7MJFHWd3XcY

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