Was macht ein Slopestyle Profi wie Thomas Genon, wenn er sich verletzt und nicht biken kann? Na klar: er denkt danach, wie und wo er biken wird, wenn er wieder fit ist! Und sobald es soweit ist, werden diese Gedanken in die Realität umgesetzt. Optimaler Weise ist der Filmer gleich dabei und dann kommt so etwas heraus, wie Thomas´neuer Edit: „Tommy G´s 3140“.

Thomas Genon ist einer der stylischsten Fahrer, den die Slopestyle-Szene zu bieten hat. Allerdings ist auch der vielseitige Belgier nicht unverwundbar und eine Fußverletzung zu Beginn des Jahres ließ ihm keine andere Wahl, als das Bike vorübergehend stehen zu lassen. Jedoch wäre Tommy G nicht Tommy G, wenn er seine Kreativität nicht anderweitig ausleben würde. Während seiner Genesung sammelte er viele Ideen, die er im Anschluss direkt in die Tat umsetzte. Sein neuster Edit zeigt den FMB World Champion von 2015 beim Shredden seines neuen Homespots, tief verborgen in einem geheimnisvollen und von der Abendsonne durchleuchteten Wald, 180km nördlich von Montpellier.

Thomas Genon Tommy G Slopestyl Edit 3140

Der Blick von eben offenbart die Dimensionen. Foto: Marc Panaud

 

Ich liebe es zu filmen. Die Idee dieses Projekts entstand während meiner Verletzungspause. Ich hatte viel Zeit darüber nachzudenken, was ich machen würde, sobald ich wieder auf dem Bike sitze. Ich hatte viele verschiedene Ideen und Tricks im Kopf und es fühlt sich einfach nur gut an, einige davon in diesem Video umzusetzen! // Thomas Genon

 

Thomas Genon Tommy G Slopestyl Edit 3140

Vielseitigkeit ist eine von Thomas Stärken und so gibt´s nicht nur Gebautes aus Erde zu sehen! Foto: Marc Panaud

 

Mit diesem Video will ich meine Fahrweise zeigen und was mir auf dem Bike Spaß macht. Von Jumps bis zu Trails und dem Spielerischen auf zwei Rädern. Jede einzelne Aufnahme in dem Video hat so viel Spaß gemacht! Auf Contests fehlt oft die Zeit, um wirklich kreativ zu werden und die Bewegungen zu perfektionieren. // Thomas Genon

 

Thomas Genon Tommy G Slopestyl Edit 3140

Ein ganz korrekter Garten, würden wir mal sagen;) Foto: Marc Panaud

 

Die meisten Shots sind in meinem Garten und im Wald hinter meinem Haus entstanden. Sobald ich fit genug war, um nach der Verletzung wieder fahren zu können, haben Marc-Oliver und ich mit dem Shooting begonnen. Nur knapp eine Woche hat es gedauert, bis alles fertig war. Ziemlich gut wenn man bedenkt, dass dies unser erstes gemeinsames Projekt war! Wir hatten eine super Zeit und konnten uns beide ganz ohne Druck auf das fokussieren, was uns wichtig war. // Thomas Genon