Erneut trafen sich Ende Oktober die waghalsigsten Profis der Freeride Szene in Utah um bei der Red Bull Rampage an den Start zu gehen um unglaubliche Lines zu fahren. Unser Freund und Fotograf Boris „Maddog“ Beyer war für uns vor Ort…

Es war zweifelsohne eine der historisch wertvollsten Editionen der Red Bull Rampage, die kürzlich in der Wüste Utahs über die Bühne ging. Das Fahrerfeld war gewohnt hochkarätig, die gebauten Lines noch heftiger und vor allem steiler als je zuvor und auch die Tricks, die die Fahrer in ihren Runs eingebaut haben, sind in diesen Dimensionen kaum vorstellbar.

Mindestens genauso beeindruckend wie die einzelnen Runs aller Fahrer, ist auch der Fakt, dass Kurt Sorge als erster Fahrer der Red Bull Rampage Geschichte zum dritten Mal diesen Event gewinnen konnte. Mit seinem ersten Run sicherte er sich gleich eine Punktzahl von 92,66 und legte die Messlatte direkt zu Anfang sehr hoch – so hoch, dass niemand es schaffte diese zu übertreffen, so dass Kurt Sorge bei seinem zweiten Run als letzter Fahrer auf dem Berg seinen „Victory Run“ bekam und keine Punkte mehr einfahren musste. Im Ziel angekommen war er einfach nur mega happy:

 

Ich bin super glücklich meinen geplanten Run sicher ins Ziel gebracht zu haben. Ich bin im Moment wirklich sprachlos. Ich kann meinen „Diggern“ garnicht genug danken, für die Arbeit die sie für mich gemacht haben. Es ist so geil diesen Erfolg jetzt mit ihnen zu teilen! // Kurt Sorge

 

Knapp hinter Kurt Sorge landete Cam Zink mit 90,33 Punkten. Auf Rang drei setzte sich Newcomer Ethan Nell mit einem unglaublichen Run, der ihm 90,00 Punkte bescherte!

Kurzum: die Red Bull Rampage war mal wieder der absolute Wahnsinn! Genauso wahnsinnig gut wie das Event an sich war, sind auch die Bilder von unserem Freund  Boris „Maddog“ Beyer, der seine Kameras erneut dem Wüstensand ausgesetzt hat, um euch die geilsten Bilder des Events zu liefern! Viel Spaß mit den Bildern und seinen Kommentaren!

 

Das Training am Morgen

Am Finaltag haben die Fahrer nochmal die Möglichkeit ihre Lines zu trainieren. Gestartet wird relativ früh, so dass das Tal und die Lines teilweise sogar noch im Schatten liegen. Manche Fahrer lassen es ruhig angehen, manche senden auch hier schon krasse Tricks.

Red Bull Rampage Foto: Boris Beyer

Pierre Eduard Ferry bei einer seiner Trainingsfahrten bevor es im Finale ernst wurde

Die im Schatten liegende Landung scheint Brett Rheeder nicht davon abzuhalten einen schönen Suicide den Drop hinunter zu senden

red bull rampage boris beyer

Während die Fahrer noch im Dunklen zur Sache gehen, kommt im Hintergrund schon die eindrucksvolle Kulisse voller Sonnenlicht zum Vorschein

red bull rampage boris beyer

Bei den Dimensionen die Thomas Genon hier zurücklegt kann einem schon Angst und Bange werden. Im linken Hintergrund lässt sich am „Green Goblin“ erahnen wie steil es wirklich ist

 

Die Fahrer haben hier definitiv Respekt vor der Strecke. Am „Green Goblin“ zum Beispiel geht es auf beiden Seiten richtig tief runter. Wenn du da einen Fehler machst, landest du sehr viel weiter unten. Das ist es auch, was das ganze so unglaublich schwierig macht. Es sind weniger die Sprungdimensionen an sich, als das Wissen was im Falle eines Fehlers passieren kann. // Boris Beyer

 

red bull rampage boris beyer

Mr. Semenuk mit einem sauberen NoHander im Training.

red bull rampage boris beyer

Kurz bevor es ans Finale geht gibt es nochmal ein Ridersmeeting – danach wird es ernst

 

 

 

Das Finale

Es wird ernst. Fahrer, Digger, Fotografen, Filmer, Zuschauer – alle machen sich bereit für die große Aktion und dann geht es endlich los. Lasset die Spiele beginnen!

Red Bull Rampage Foto: Boris Beyer

Andreu Lacondeguy feuerte am letzten Trickjump seinen Signature Move Backflip-Indian-Air, schaffte es aber nicht ihn zu landen.

Für dieses Foto von Tyler Mc Caul hat Boris sich mit dem Fisheye unter den Drop gelegt. Auch wenn das Bild vermuten lässt, dass er in einer riesigen Höhle steht, mehr als eine Mulde war es nicht. Wie auch immer, der Backflip von „T-Mac“ ist so oder so eine fette Nummer.

 

An die Steilheit des Geländes gewöhnt man sich. Wenn man das erste mal da ist, denkt man aber in der Regel erstmal ‚Ach du Scheiße!‘ // Boris Beyer

 

Red Bull Rampage Foto: Boris Beyer

Brett Rheeder mit seinem ersten Versuch einen Cork 720 auf dem Downhillbike zu landen endete im Staub…

Red Bull Rampage Foto: Boris Beyer

…beim zweiten Versuch im alles entscheidenden Lauf klappte es allerdings und Rheeder stellte den Cork 720 in die Landung

Red Bull Rampage Foto: Boris Beyer

Vinnie-T feierte sein Rampage Debut und präsentierte der Crowd unter anderem diesen schönen downside Tabletop

Red Bull Rampage Foto: Boris Beyer

Tyler Mc Caul in haute im zweiten Lauf diesen Suicide raus und Boris fand den perfekten Spot um auch noch die Sonne und das Red Bull Zeichen einzufangen.

 

Die Fahrer haben am Start 10 Minuten Zeit ihren Run zu beginnen. Nicht alle Fahrer haben das im zweiten Durchlauf gemacht, denn die riskieren hier wirklich alles. Wenn du da schon einen guten ersten Lauf hattest, fährst du nicht aus Spaß noch einen zweiten. // Boris Beyer

 

red bull rampage foto: boris beyer

Am Finaltag ist für die Fahrer früh aufstehen angesagt – das erste Training war auf 7.30 uhr angesetzt, allerdings war es zu dem zeitpunkt sogar noch zu dunkel zum Fahren.

red bull rampage boris beyer

Antoine Bizet auf dem Weg zum Start. Hinter ihm sieht man einen der Red Bull Sherpa, die den Jungs die Räder hochtragen

Die Tickets für Zuschauer sind schnell vergriffen und auch nicht so zahlreich vorhanden, wie man vielleicht meinen würde. Dennoch tummeln sich hier auf dem „Zuschauerberg“ einige hundert

 

Das Rampage Gelände ist rund 4 Meilen von der Straße entfernt. Für Fahrer, Orgateams und Media gibt es Shuttles, aber die Fans fahren entweder mit dem Rad oder gehen zu Fuß! // Boris Beyer

 

Was für den ein oder anderen hier schon als völliger Wahnsinn durchgeht, ist für Brett Rheeder nur der „Warmup“ Drop für seinen Cork 720 am letzten Kurs Feature

Was ergeben ein Fahrer wie Vinnie-T mit sehr viel Style, Staub und Sonne? Richtig, ein mega geiles Bild!

Ganz klar eine DER Überraschungen der diesjährigen Rampage: Ethan Nell! Local, erstmalig dabei und direkt den dritten platz gemacht! PS: Bei so vielen geilen Bildern in der staubigen Wüste haben wir auch kein Problem mit dem ein oder anderen Sensorflecken auf dem Foto 😉

Darren „The Claw“ Berrecloth – seit einer halben Ewigkeit dabei und immer noch stylisch wie eh und je bei diesem Flatspin 360.

red bull rampage

Andreu Lacondeguy in Action

Fallinie – mehr gibt es zu diesem Bild eigentlich nicht zu sagen. Wahnsinn!

 

Cam Zink meinte zu mir, dass er froh ist diese Abfahrt nie wieder fahren zu müssen. Drei mal haben gereicht und das sagt wohl schon ordentlich was aus! // Boris Beyer

 

Thomas Genon mit einem lupenreinen 360er am ersten Drop…

… und einem 360 opposite direkt im Anschluss. Ein beliebter Move bei den Judges

Na Freunde, wer hätte Bock diesen Suicide von Kyle Strait nachzumachen? Wir auf jeden Fall nicht!

Mr. Rampage 2017 – Kurt Sorge mit einem monströsen Backflip in seinem Sieges Run

und noch ein geiles Bild vom diesjährigen Rampage Gewinner Kurt Sorge

Red Bull gives you wings – was oft als abgedroschener Werbeslogan gilt, passt bei diesem Bild von Semenuk wie die Faust aufs Auge

YT Pilot Cam Zink schaffte es erneut aufs Podium und sackte Rang 2 ein

und unter anderem mit diesem riesen Backflip hat Zink seinen zweiten Platz erreicht…

Ethan Nell hat gut lachen denn mit seinem dritten Platz bei seiner ersten Teilnahme bei der Rampage lief es mehr als gut

Damit hätte wohl wirklich niemand gerechnet…

 

Irgendjemand hat zu Ethan Nell gesagt, dass dieser eine Run sein leben verändern wird. Wer bei der Rampage einmal aufs Podium gefahren ist, der hat in Sachen Sponsoring keine Probleme mehr. // Boris Beyer

 

Kurt Sorge und seine Digger – ein gutes und eingespieltes Team, dass als erstes drei mal die Rampage gewinnen konnte

Thats it thats all! Kurt Sorge, Cam Zink & Ethan Nell haben die Rampage 2017 gerockt!

And the winner is – Kurt Sorge!!!!!

Prost Jungs, es war der Hammer euch zuzusehen! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

 

 

 

Bei Boris auf dem Instagram Profil gibt es übrigens Fotos von fast allen gravity Events quer über den Globus. ihr solltet mal vorbeischauen: Boris „Maddog“ Beyer