Das Radon Factory DH Team veröffentlichte kürzlich, dass ihre top Athletin Manon Carpenter ihre Karriere beendet. Diese Meldung war so in der Tat nicht zu erwarten, zu erfolgreich war die junge Waliserin als hätte man dies vermuten können. Aber sie hatte ihre Gründe für diese Entscheidung…

 

 

Wer die letzten Downhill World Cup Rennen verfolgt hat, dem wird sicherlich aufgefallen sein, dass schon in Andorra und Mont-Sainte-Anne keine Spur von Manon Carpenter zu finden war. War sie verletzt? War sie privat verhindert? Jetzt kam durch die offizielle Pressemeldung und Manons’ Statement Licht ins Dunkel!

Manon Carpenter zieht sich fortan aus dem Downhill World Cup Zirkus zurück.                            Foto: Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool

Die Entscheidung mich aus dem Renngeschehen zurückzuziehen kam relativ schnell, allerdings gab es die Gründe dafür schon länger. In den Rennen dieses Jahr fand ich es immer härter, schwierigen Situationen entgegen zu treten und gefährliche Passagen oder wechselnde Bedingungen zu meistern. Während der nationalen Meisterschaften kam dann endgültig meine Erkenntnis, dass ich die mit dem professionellen Racing einhergehenden Risiken nicht mehr zu 100% tragen möchte. Downhill Rennen zu fahren ist wirklich hart und du musst das Selbstvertrauen haben, dich allem entgegen zu stellen, was dir auf der Strecke begegnet. Mittlerweile führe ich mir die Konsequenzen eines Sturzes aber immer mehr vor Augen und so sehr ich auch versuche diese Gedanken aus meinem Kopf zu verbannen, schafft er es doch, dass ich das Racing nicht mehr so genießen kann wie zuvor.

 

Betrachtet man diesen Teil ihres Statements, verdient Manon Carpenter gehörigen Respekt, denn nicht jeder würde solche Gründe vortragen. Sie sagt selbst, dass sie seitens Sponsoren und Freunden die besten Voraussetzungen hat, um sich voll auf die Profi Karriere zu konzentrieren, aber Downhill Racing ist nunmal nichts, in das man sich selbst oder jemanden anders zwingen kann.

Wir wünschen dir alles Gute Manon!