Alter Name – neues Bike. Das „Fugio“ der englischen Radmarke Genesis bekam ein vollständiges Update. Aus dem einst klassischen Cyclocross Racer wurde ein modernes Gravelbike, ganz im Trend mit massiver Reifenfreiheit für 650B Laufräder.

 

Ob man das nun Gravel Plus nennt oder darin ein Mountainbike mit Dropbar sieht ist eigentlich egal. Wichtig ist, was man damit macht. Und da ist das neue Fugio so ziemlich überall dabei. Zumindest legen das diverse Features nahe, die wir bei einem Blick auf das neue Rad entdeckt haben (den wir übrigens bei The Gentle Jaunt in Berlin erhaschen konnten).

 

first look genesis fugio

Schick! So jungfräulich, wie es da auf dem Tresen der „The Gentle Jaunt“ Werkstatt in Berlin steht. Shop Boss Alex ist auf jeden Fall schon heiss darauf, es aufzubauen.

 

Grob gesagt kombiniert das Fugio einen klassischen Stahlrahmen mit modernen Elementen. Heraus kommt ein top-aktuelles Bike, das sich in keiner Weise vor seinen Kollegen aus Alu oder Carbon verstecken muss und – zumindest rein optisch – sogar dem ein oder anderen deutlich besser gefallen dürfte. Wir finden es jedenfalls ziemlich heiss.

 

Der Stahlrahmen kommt mit assymmetischen Kettenstreben, um genug Platz für die breiten Reifen zu schaffen. Bis zu 50 mm breite Schlappen sollen reinpassen. Die Zugführung wurde extern angeordnet – das ist unterwegs sehr praktisch, denn unterwegs irgendwo im Nirgendwo hat man im Fall des Falles kaum das notwendige Werkzeug dabei, um beispielsweise eine intern verlegte Bremsleitung zu reparieren. Apropos: Gebremst wird vollhydraulisch, die Stopper selbst werden per dezent integrierter Flatmount-Aufnahme am Rahmen befestigt. Genau wie an der Gabel, die übrigens aus Carbon gefertigt ist und die dem Ganzen einen modernen Touch verleiht.

 

first look genesis fugio

Falls ihr mal in Berlin seid: Ein Besuch bei „The Gentle Jaunt“ lohnt sich. Da gibt es lecker Kaffee, leckere Snacks und vor allem: ganz viele leckere (Custom-) Bikes rund ums Thema Gravel- und Reiserad.

 

Vorn und hinten verwendet Genesis Steckachsen. Außerdem hat der Rahmen drei Aufnahmen für Trinkflaschenhalter sowie Befestigungspunkte für ein Schutzblech. Wer einen Nabendynamo und/oder eine elektronische Schaltung verbauen möchte, freut sich über entsprechend integrierte Leitungsverlegung. Das Fugio gibt es als Komplettrad (2.399 Euro) sowie einzeln als Rahmen mit Gabel in der hier gezeigten Orange-Lackierung.